Teil eines Werkes 
3 (1797) Oekonomisches Reallexicon, worinn alles was nach den Theorien und erprobten Erfahrungen der bewährten Oekonomen unsrer Zeit zu wissen nöthig ist in alphabetischer Ordnung zusammengetragen, berichtigt und mit eigenen Zusätzen begleitet wird. 3
Entstehung
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was- rauchy völlig ganz Bluten: in den: Winkeln der. Blätter, in zweytheili- gen, blartloſen Truzgdolden, grün... Die Fiſche ſollen dieſe. Pflanze gern: genießen;. daher: ſie von einigen: in+ die Teiche gelegt: wird..

9) Stinkende: eteſtreckte Zwitter- melte, ſtinkende Tllelse, Hunds-- melde, ſtinkende Hure, Schaam-; Wlauzein-, Zubl-, Bocks-, Wühl- Praut, C. Vulvaria'E.,, wächſt an unge-- gebaueten: Dertern- Wanrzel 7 jährig;

ſaſericht;: Strentels geſtreckt, lang; mit:

vielen, gleichfalls geſtreckten, Zweigen be- ſip Mlätter:.einigevmoaßen vierecficht geſchoben ,. oder mehr eyförmig,meiſten« theils völlig: ganz,. zuweilen mit wenig: Zähnen beſeßt, und mit. weißlichtem Stau- be gepudert; Blumen:: in knäuelfsrmi« gen. Büſcheln, mit platt anſißendan Blüch- fnöpichen.. Der beſonders ſtinkende Gos ruch dieſer Pflanze macht: dieſs Art. leicht fenntlic): Denn: er iſt ſo durhHdringend,, vaß. die Finger, welche nuv die P&anze be: rühren, lange Zeit damit. angeſtec>t: blei- ben. Fuller hat den Gebrauch bey Mutz terbeſchwerungen empfshlen, und die Pflan> ze mag auch wohl: bey Jerventrankheiten zuträglich ſeyn. Man empfiehlt beſonders die daraus bereiteten E!lyFKicre; Teurneſcrt lobet. die mit Branntwein davon verfertigte Eſſenz in ähnlichzen Krankheiten..

Außer dieſen bey uns wild wachſenden Arten" iſt.noch zur bemerken:

10) Leinblätterichre Swittermelce, 2öeſenfltachs, Siudentenkraut, Zel- vedere, Sommercypreſſe, veſenarti- ger Gänſefiß,C.iinitolio, C. Scoparia L, Darerl.: Sriechenland, Japan, Crain, Srentel: zahlreich, aufrecht ,. dicht mit Zweigen: beſeßt, welche von unten, auf py«

-

Melte

ramidenförmig geordnet ſind,- eine 2== 3 T- hohe Pyramide bildend, ſehr reichlich belaubt.. Hiätter:. ſehr ſchmal, ſtrich» lanzettförmig, Sach, glatträndig.,. von

lieblicher lichtgrüner Farbe... lumen::

in Aehren, klein, grünlich.. Dieſe ſchöne Pflanze hat das- Anſehen eines jungen Cy- preſſenbaumes»,, und ib: ſehr: verzierend, Ihre Schönheit höret aber mit der: Blüche auf.. Denn alsdann ſchwellen» ihre Saa» menfern? bald auf. beugen" die Zweige mit ihrem Gewichte.nieder, und benehmen ihrihre Einförmigkeic und Schönheit. Um dieſe Zeit müſſen: alſo die Pflanzen ausge= riſſen und nuv einige derſeiden zum Soqa- men beybehalten- werden.

11) Gyannichte Zwirtermelte,

Gänſefuß mit Grannen, C. ariltatum L. Vaterland: Sibirien, Virginien, Stengel öſiigkaum rF, boch.. Blät- Ler;: ſaftig, lanzettfötmig., ein wenig Aei» ſchicht, glatträndig, ſtumpf,. Blumen:

in zweytheiligen runden, bärtigen Btj-.

ſcheln..

2) Ausdauernöe Wurmzwirter- melte, G.anthehmivticeum E, PDaterl,; Penſylvanien., Buenos Ayres. GStens= gel: etwa 72 F, hoch, Dlätter?: ey» rund- länglich, gezähnt. Zlumen: auf den Enden der Stengel,.in dichten Un- blätirigen Irauben, klein. Dieſe Pflanze verdient: Achtung, Sie iſt dem Geruche nach mix dem Botrysfraute verwandt, doch iſt. ſolcher bey der unſrigen mehr unange- nehm, und der Saame wird in Penſylva»- nien den Kindern: wider die Würmer mit Nußen gegeben, und zwar; wie..Kalm berichtet, alſo: Der Saame wird in Branntwein: gelegt, nach. einer Stunde wieder heraus genommen, getrocknet, und den Kindern: entweder in einem durch Sy--

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