Teil eines Werkes 
3 (1797) Oekonomisches Reallexicon, worinn alles was nach den Theorien und erprobten Erfahrungen der bewährten Oekonomen unsrer Zeit zu wissen nöthig ist in alphabetischer Ordnung zusammengetragen, berichtigt und mit eigenen Zusätzen begleitet wird. 3
Entstehung
Seite
527
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Upland wird die Wurzel den lungenſüchti- gen Schaafen gegeben,

- 2) Spinritt ausgezackterorheZwit- termelte, wilde Welte, rorher Gän- ſefuß, Chenop. rubrum L, Dieſes Som- mergewächfe wächſt gleicfaßs an unge- baueten Oertern, und iſt ein gewöhnliches Unfraut in unſern Gärten. Srengel: einige Fuß Hol, treibt viele Zweige, iſt

Faſt'immer roch, und wenn die einjährige

Pflanze ſich zum Untergange neigt, erhält ſie in ällen Theilen eine röthliche Farbe. Zläctter: herzförmig= dreyeckicht, ziemlich ſtumpf, gezähnt,

3) Spirzitg ausgezackte zrüne Zwir- termeite,'C. murale L. MPlätter: ey- rund, glänzend, gezähnt, ſpiß. PFPitt- men? in äſtigen nacfenden Trauben, röth« lich.

4) Heſtäubre Zwittermelte mit verſchiedenen Blättern, weißer Gän- ſefuß, Scheißmelre,C. albumL., wächſt auf den Aeckern und in den Gärten. Plät- ter: lang geſtiett, auf der untern Fläche häu- fig mit Mehl beſtreuet, der'Geſtalt:nach ver- ſchieden, die unterſten einem geſchobenen Biere ähnlich, oder'dreye>icht, die-obern länglieht, und zuleßt lanzettförmig; der Blüthfkelch 4äſt auch ganz beſtäubet; wenn die Pflanze anfängt abzuſterben, erſcheint

ſie ganz weiß, zumal nach und nach Die-

Blätter abfallen, und die Fruchtähren al- lein übrig bleiben. Arme Leute ſammeln in manchen Gegenden im Frühjahre die Blätter, und eFen ſie Statt eines andera Zugemüſes,

5) ZBeſtäubte Zwittermeide mit roth tweſtreiften Stengeln, grüner Gänjefuß, C. viride L., hat mit der v2- rigen gleichen Geburtsort/ und faſt glei» <hes Anſchen. Stenzel: aufgerichtet, zweigicht, grün, an den E>ea aber pur-

Jäßt, daß die Pflanze ſchädlich ſey.

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purfarbig, iſt viefeicht von der vorigen Art nicht unterſchieden.' 6) Srinkende Zwirterwelte mit

vielzacichten Blättern, 1unächter

oder geineiner Gänſefuß, C. Strama-

ni-fol. C. bybridum L., bat ihren Ge-

burt5ort mit.der vorigen gemein, iſt auch jährig, und macht große und breite Stö- de, BDiätter: dunfelgrün, nicht be ſtaubt, ey- oder herzförmig, in 7==9 große ſpwißige Zaenabgeheilt. HGSlU- men: in äjügen, nicht ganz naTenden Trauben, Wenn der Saame.reiſf iſt,-er- ſcheinen die Knöpfchen purpurfarbig. Der Geruch der Pflanze kömmt mit dem Stehe apjel überein, daher ſich leicht vermuthen Trä« jus hat ſchon angemerkt, daß ihr Genuß den Schweinen tödtlich ſey; daher ſie auch von einigen Säutod, oder, wegen der Blätter T7eunſpirze* genannt. worden. HIE Namen erhält aber auch die dritte auf,;

7). Geſtreckte, tzraue Zwittermel- te, eiſengrauer Gänſeſuß, Atriplex angultifolia laciniata,-C. glaucum L, wächſt vorzüglich auf Miſiſtäten häufig, und treibt geſtreckte Stengel, Plätter:

eyrund- länglich, ausgeſchweift, denen der

Eiche ähnlich, eifengrau- PDlumen: in nafenden, einfachen, knäuelföormigen Trau- ben, blühen faſt in allen Sommermona-

g) Geſtreckte Zwittermelte mit

ganzen eypfSrmigen Dlärtern, viel- ſaanniger Gänſefuß, Strauderich, Blitum polyſpermum., C. polyipermum L., iſt auf den Feldern und Ae&Kern ein gemeines Unkraut, und beſaanmet ſich jähre lich durch-den häufig ausfallenden Saamen. Strentzel: wo nicht immer, doch mehren- theils, geſtreckt, ZDlstrer: eyförmig, et-

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