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und machen, beſonders im Winter, eine höhſt ſonderbare und angenehme Matnich- faltigfeit, Dlumen: erſcheinen bewuns ſelten, und haben keine empfehlende Schön» eit.
. 5) Schmalblätterichter Meer- portulac, portulacartige Welte, ſtandige Tieermelte mit ſchnalen „Dlättetn, insgemein Dleerportulac genannt. PYaterl,: die Ufer des nörd- ſichen Curopäiſchen Oceans, Stramm: ſtrauchig., mit zahlreichen, weit umher ausgebreiteten grauen Zweigen, 3-4 F, hoch, ſehr buchtig, Plärrer: ſehr zahl reich, umgekehrt eyrund, jedoch nicht völ- lig ſo weiß, als die der erſten Art, hinge» gen ſchmäler, geben dem Strauche Feine geringe Zierde... Dlumen:; ohne Schön- heit, Ohngeachtet er in England einhei- miſch iſt, wird er dennoch wohl in den Gärten daſelbſt aufgenommen.
Weil. dieſe beydem lebten Sträucher ihre Blätter den ganzen Winter behalten: ſo rechnet man ſie zu den immergrünen Sträu- ehern. Sie laſſen ſich za jeder Zeit im Jahre durch: abgeriſſene oder abgeſchnittene
Zweige fortpflanzen. Die Sperlinge pfle-
gen die Blätter, wenn ſie ſolche aufgefune den, ſehr abzufreſfew, und verſchonen auch die neu wieder ausſchlagenden nicht, bis die Sträucher ausgehen- Man muß ſie daher in ſolchem Falle mit einem Neke überziehen, daß die Sperlinge nicht dazu Fommen fönnen, Bechſteds ſchreibe, daß beyde ſehr dauerhaft ſind, beſonders in ei nem leichten und trocknen Boden, und in demſelben verſchiedene Jahre lang bey uns unter freyem Himmel aushalten, abey nur ſelten anſchlagen, wenn man ſt vor der Verpflanzung zu alt werden läße. Jn Holjand und England pflegt man vow
Melte
Nr. 4. die Blätter und jungen Zweige ein- zulegen, und Statt Sallat zu eſſen.
„Das mit dieſer Melte noch) verwandte Geſchlecht nennt Hr, Böhmer Zwitrer- melte, und iſt Chenopodium. Ggnſe- fuß- Schmerbel von einigen genannt. Biüche und Saame kömmt mit der Melte überein, nux mangeln die weiblichen Blü- then, indem alles Zwitterblumen ſind. Zwo Arten, welche zu dieſem Geſchlechte gehören, find. bereits unter dem Namen Botrysfkraut beſchrieben.
1) Pfeilblätrerichte Zwittermelte; guter Heinrich, ſtolzer Heinrich» Schmirgel, ſchmierichrer Wäan- gold, Allaut, Langwurz, Hacten- jchar, Zämmierohren, bonus Henri» cus, Lapathum undtuoſum, Chenopodi« um bonus Henricus L., wächſt überall in ungebaueten Dertern. GEtqtrentel: auf» recht, dic, geſtreift, etwa 2 Fuß hoch. Bitter: dreyecfigt- pfeilföormig, weich, ſaftig, auf der obern Fläche klebricht, auf der untern befſtäubet, glatträndig, zuwei- len aber mit einigen Falten ausgebogen. Zlumen: auf den Enden der Stengel, in zuſammen geſeßten, blattloſen, dichten Aehren, gelblichgrün, im Jun. und Aug. Die Pflanze kömmt, in Anſehung der Be- ſtandtheile, mit dem Spinat und der Gartenmelte überein. Man macht aus den Blättern Umſchläge zur Erweichung der Eyterbeulen, zu Linderung der Schmer- zen bey der Gicht, dem Seitenſtechſieber u, dergl. Friſjelhe Blätter mit Milchrahm oder Buttermilch zerſtoßen, geben eine Salbe, welche bey der ſchmerzhaften gül- denen Ader nüößlich zur gebrauchen iſt, Darch die friſchen Blätter, wenn man ſie auf die geſchwollenen Füße legt, ſollen die Seuchtigfeiten ausgezogen werden. Jn
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