Teil eines Werkes 
3 (1797) Oekonomisches Reallexicon, worinn alles was nach den Theorien und erprobten Erfahrungen der bewährten Oekonomen unsrer Zeit zu wissen nöthig ist in alphabetischer Ordnung zusammengetragen, berichtigt und mit eigenen Zusätzen begleitet wird. 3
Entstehung
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tas zweyte Zwitterwelte, und das dritte, Strauchmelte, zuſamen geſtellt werden, Die t)lfelte, VJelle eder auch XWMiilte, begreift unter ſich 22 vom Linnäus ange- führte Arten, die insgeſammt wegen: der kleinen Blüthe kein ſonderliches Anſehen haben, weshalb hier nur einige angeführet werden.. j 1) Hobe Gartenmelte mit drey- efichten Blättern, Wiültenkraut, Vfelle, Atriplex hortenſis L,, iſt Faſt in auen Bauergärten anzutreffen. Die Schriftſteller haben ehedem 2 Arten ange- nemmeu, die-Weilße und die rothe Tel te, da doch beyde nur Spielarten zu ſeyn ſcheinen.-Sie wird zur Speiſe als eine der erſten grünen Kochkräuter angewendet, daher man ſich ihrer, in Ermangelung des Spinats, des Mangolds und. des Sauer- amplers bedienenkann. Man ſäert den Saamen im Frühlinge, und noh beſſer, gleich nad) der Reife. deſſelben, 4m Herb» ſte, weil die Pflanzen dann beſſer wachſen, und Früher brauchbar werden. Iſt der Bodenfett:und gut? ſo werden ſieſehr große und ſc)öne Blätter, als wsrinnihr Werth bGeſtehet,Freiven,weiche zman aber nur ſo lange gebraucht, als ſie jung ſind. Famn- "gen ſie an in die Höhe zu ſchießen: ſo weor- den ſie zum Efien untauglich. Man muß en ganzen Blüchenſtengel abſchneiden, ſo bald die erſten reifen. Körner ſich abſonderug, weil ſie ſonſt der Wind bald-verwehet, auch der Saame verſchiedene Jahre.in.der Erde liegen,unddieſe verunreinigen Fann, da Folcher, ſo-wie die Erde gerühret und.um- gegraben wird,zum Worſchein kömmt. Das Verſeßen wollen dieſe:Pflanzen nicht vertragen,"daher man Je nurdünneſäet, und die zu dick«ſtehenden durch: das 2(us- ziehen der überflüßigen verdünnet, Die Ger. Regllexicon 111, Theil,

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Aerzte halten dieſe Pflanze-für kühlend und erweichend,und wenn mon die jungen fri- ſchen Blätter, mit Fleit<brühe abgekocht, genießet, Fann davurc<ß der Leib geöffnet, die trocknen Gedärme angefeuchtet, unv die Schärfe derſelben gedampfet.werden. Mon Fann auch äußerlic) erweichende Umſchläge davon boreiten. Der ſriſche Saamen ſoil Stuhlgang. und Erbrechen erregen.

2) Schmaiblätterichte Nöelte mit Höckerichten Saamenkclchen, wilde lang- und ſchmalblärtrichte Miſt znelde, A, patüla L., wächſt an unge» baueten Oertern und Miſiſiellen, auch an Gräbven,; Flätter: lang,ſchmal, eini- germaaßen Dreyecficht, die vberjten lanzetv- Förmig und völlig ganz, bläulich angelatto Fen..: dunne, auſgerich Fet ſtehend... Der Fuchtfelch von den weib« Jichen Blühen 42 auf dem gewölbten Rüso >den rauch.anzufühlen, umd gemeiniglich mit 10 fleinen Erhebungen beſekßt,. Dieſe Pflanze iſt wäſſericht, kühlend und blä« hend,«wie. die-meiſten dieſes Geſchiechts. 3) Spießbläcterichte UTelte mit dreyeckichten rauhenSaannkel- Hen, wilde HiTelremit gezackten, pießförmigen Blättern, A. haſtatal., hat mit der vorſtehenden gleichen Geburts? ort,«und 4ſt aus 3hremNamen kenntlich genug.

4) Strauchartitgte tNelte mit drey- ecichten Blärtern, WMeerportulac, 'A Halimus4.; Daterl.: Spairien, Por- fugal, Virginien, in Hecken am Mieer- ſtrande... Stamm: ſtrauchig, mit zahl- reichen weit umher ausgebreiteten Zweigen, 4, 5= 6F.- hoch, bilden einen großen brei» en Buſch 3 die Rinde der jungen Zweige -pflegt-ſich, beſonder8-4m Frühjabre,abzu- Schälen, Zlätter: weich, ſilberweiß, dele taförmig,ganz, bleiben das ganze Jahr,

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