Melone
fo lange fich noch. feine Früchte oder weib- liche Blüthen einfinden, damit ſie nicht die beſten: Säfte aus der Pflanze vergebens wegnehmen: hingegen muß man jene un- berührt liegen laſſen, fobals dieſe zum Woyp- ſchein kommen. Fehlet es alsdann an männlichen Blumen ſo wird der Frucht- Feim: nicht gedeihen, und jemehy alsdann Männer zugegen„ deſto ſicherer kann man gute Früchte hoffen- Wenn die erſten Stuchtbiuchen fich zeigen, ſoll man die Ranken, woran ſie ſißeu, nicht verfürzen, auch die Blärtey nicht abſchneiden, Die Blätter. bereiten den Nahrungsſaft für die Frucht, und jemehp Blätter um dieſe ſiken) je beſſer iſt. es, und kann der Saft aus'den Ranken nicht in die Blättex gehen: ſo wird die Frucht eiſtickt und fällt leicht ab. Wenn. aber die junge Frucht einige Größe einer Wallnuß ungefähr erreichet, kann man die Ranken. obne Gefahr, etwas verſtußen und die Nebenzweige wegneh- men, An jeder Ranke ſoll man nur eine Frucht ſißen laſſen... Ja einige wollen an- dem ganzen- Stoke nur eins oder zwo Früchte dulden: Es kant aver ein geſuyi- der Sko> bey gutes Witterung und gcenugz- ſamer Nahrung 5, 6 bis 7 zur Reife brih- gen. Man bricht daher die ſchlechten und unvollkommenen immer ab, und läßt die fiärfſten, und welche an1 beſten' geſtellt ſind, fiehen. Junge Früchte ſoll. man vor der Sonne ſchüßen., und es iſt: gut, tvenn ſie von den Biätctern bedeckt werden.. Weunn- aver die Frucht. zeitigen ſoll: muß ſie von allen Seiten frey liegen, und alsdann kann mart die hervumſiehenden Blätter wegneh- men: Die Früchte, wenn ſie mehr ber- angewachten, auf Steine zu legen, iſt we der nöchig;no<h mißlich. Man will dadurch verhüten, daß die aus der Crde«uſſteizen: den Feuchytigfeitunnigt ſcyaolich ſeyn n;vch-
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Melone DEL cen, Bey Miſtbeeten, welche gu? angs-:
legt und warm ſind„ werden die auſſteigen« den Dünſte den Früchten mehr vortheilhaft als ſchädlich ſeyn, Die Steine!kälten, und die Früchte ſind da, wo ſie auf den Steinen: gelegen, unvollkommener, bläſſex
von Farbe und weniger ſchmackhaft, bins
gegen pflegen ſie auf. der Seite, wo ſie auf der Erde gelegen, eher zu reifen und ein zävreres Fleiſch zu haben. Am beſten iſt es, wenn man die Früchte yon Zeit zu Zeit umwendet, doch ſo, daß der Stiel nicht zu ſtark gedrehet werde. Wenn zur Zeit, als die Früchte reifen ſollen, häufiger Regen einfällt, pflegen ſolche leicht aufzuberſten, Uno werden dadurch) mehlicht, verliehrew den guten Geſchmack und faulen leicht Eodbald man das erſte einigeyrmaoßen wahr» nimmt: ſoll'man den Stiel ein Paar Fino ger breit von der Frucht mit dem Nagel des Fingers etwas eindrücken, wodurch dex
ſtarke Zuſluß von Säften in die Frucht-
ein wenig. gehemmet wird.. Einige pfle- gen die Spike der Frucht gegen Norden zw fehren, weil das Aufſpringen gewöhnlich: an der Spikße geſchieht, und die Sonne dieje nun'nicht mehr beſcheinett fann, Die Früchte„ welche man eſſen will, ſoll man, eye die Sonne darauf ſcheint„ abpflücken;- oder ſolche zuvor an einen kühlen Ort legen, indem ſonſt die gleichſam erwärmte Frucht viel von dem angenehmen Geſchmacke ver«
liehre;, Will man Melonen: verſchickemw
oder aufheben; ſo müſſen ſie, even wenw ſie reifen wollen„ abgeſchnitten, und dex Stiel taran lang„ mit einigen Blättern
gelaſjen werden, a. KIES EEE IESE RLT 28 Ina Jtalien: und andern wärniern Län dern pflegt man die Melonenfrüchte unreifyz wie die Gurken!,. mit Salz und Eſſig eins" zuiegen Bey. uns werden nur die reifen! roh geſpeiſet, Sie geben eine leichte Nah» LUngy
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