Teil eines Werkes 
3 (1797) Oekonomisches Reallexicon, worinn alles was nach den Theorien und erprobten Erfahrungen der bewährten Oekonomen unsrer Zeit zu wissen nöthig ist in alphabetischer Ordnung zusammengetragen, berichtigt und mit eigenen Zusätzen begleitet wird. 3
Entstehung
Seite
521
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Melone

nehmlich deswegen veranſtalte, damit die Pflanzen, wenn fie der Wärme und Feuch tigkeit von 3 neuen Miſibeeten genießen, nicht ſo weichlich, noh hochbeinicht, auf- wachſen, daß ihr Fuß beſſere Wurzeln

mache und ſtärker werde, und daß ſie nicht

ſo leicht verfaulen. Diejenigen, welchen es an Miſt fehlet oder nicht Plaßs zu vis» len Käſten, oder wenig-Fenſter haben, kön- nen zu Anfange des May die Kerne' auf ein Miſtbeet ſte>en, und die Pflanzen ba- ſelbſt, oßne weiteres Verſeßen, aufwach- ſen laſſen- Man wird hierbey wohl ſpätere Früchte erhalten, doch können ſol- he wohl gerathen. Die Melonenpflanzen vertragen nicht viel Waſſer, erfordern aber mehr tuft, als die Gurken- Das Miſt- beet wird nicht leicht dergeſtalt austro>nen, daß ein Begießen nöthig ſeyn ſollte, Man ſoll das Begießen nicht eher vornehmen, als bis die Blätter welk werden- Man. ſoll auch das Waſſer nicht an den Stengeb bringen, ſondern: die junge Pflanze aus Vorſicht mit: einem Topfe hede>en, und' das Beet mit der Gießkanne durch die Sprite über und über anfeuchten. Der warme Rogen erquicket die Pflanzen un- gemein, öfterer Regen iſt aver auch dew Früchten ſchädlich, und man. ſoll bey an- haltender Näſſe ſolche mit Blumencöpfen: bedecfen zumal, wenn die Pflanzen in

Freyer Evde ſtehen. Wie lange die Fenſter

auf dem Miſtbeete beyzubehalten, we lan= ge und oft an dieſes von außen neuer Miſt zu legen, ob und wenn der Kaſten. vom

iſtbeete in die Höhe zu heben, damit die Wurzeln und" Ranken darunter wegs- kriechen fönnen, und was etwa ferner zum gedeihlichen Wachsthunx erforderlich ſeyn könnte, muß ein geſchickter Gärtner nach eigner Einſicht anzuordnen und zu beobach» ten wiſſen, Will mar die jungen Pflan-

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Melotte

zen mit gläſernen Glocken bedeFen: ſo muß man auch hierbey: ſolche zuweilen: enweder auf einer Seite lüften, oder auf Ziegel« ſteine ſtellen, und dadurc< die Glocken ei-

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nige Zoll hoch von der Oberfläche des Bee-.

tes erhöhen, welches ſonderlic» nsthig iſt, ſobald die Pflanze mehr ausgewachſen, und die Ränder der Glocke berühret, damit die Ranken unter ſelbiger hervor laufen. können. Damit' man abex auch, wenn man keine Glocken hat, die jungen Pflanzen gehörig gegen. die Kälte ſchüßen könne, hat man geölte Popierde>en erfunden, welche man über die Pflanzen ausſpannet.. Man kle- bet einige Bogen von ſtarkem, aber nicht zu: dunfelfarbenen Papiere dicht an einan- der, daß. man ſie über die zu gebrauchen den Rähme ausbreiten könne. Dieſe befe- ſitget man an dem Rande und deſtreicht ſie mit. Leinöl, welches bald abtrocknet. Es muß. auch aller Geſtank vergangen ſeyn, ehe man die papiernew Rähme über die Pflanzew leget, weit ſie außerdem vadurch Schader leiden. Reynold in des Robert Doſſie Memoirs of agriculture Vol. IL hat, Statt der Miſtbeete, Lohbeete zur Melo- nenzucht empfohlen. Ey madet aus ver- brauchter Gerberlohe ein Beet 4 Fuß tief, 6 Fuß weit und 13 Fuß lang, und ver- ſieht jolches mit Rahmen und Fenſtern, Das Bret richtet er einen Monath vor dex Ausſaat zu, und wenn ſich ſolehes erhißet, ſo gemeiniglich in 20 Tagen geſchieht, wirft er den. Saamen in einm irdenes Gefäß, wel- <es mit warmer Milch" angefüſllet iſt, und ſeet dieſes 36 Stunden in das Lohbeet, um die Keimung zu befördern 3 alsdenn ſole len 4 Löcher in das Beet in gleicher Ent- fernung von: einander', etwa 9 Zoll im Durchmeſſer, und 5; Zoll tief, gemacht werden 3; zugleich ſoll: man eine Meße Bor- fe, die ſo fein: als Säugeſpähne zerſtoßen,

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