518-. Melone
Verhältniß der Größe, ſchwer find, fanm ma? ſie für gut, feiſchicht, und recht aus» gewachſen. halten. Wenn ſich die Frucht welk“ anjühlen. läßt, iſt ſie nur nothreif,
und wenn ſte hohl klingt, ſobald man mit
dem Finger daran klopfe, iſt Fe hohl. Die überg-ſtrickten hielt man ehedem für die be-
ſten; jeßo erhalten: vielmehr die Kandalup- pen den erſten, hingegen die runTenr und
gerippten den lekten Plaß. Früchte, wel de eine dicke Schale haben, können voy- züglich: ſchwacha“tes- Fleiſch enthalten,
Wenn Schaie und Fleiſch- der Farbe nach
mortlich: verſchieden iſt, fann mon urthei=
len, daß die Fricht nicht aus jewachſen ift. , ES 2
Wenn die Schale ſehr ins Gelbe fällt, iſt die Frucht überreif und tauger nichts, Eine gute Melone ſoll einen kurzen, dien,(ei ſchichten Stiel haben, Das Fleiſc) muß ſaftig, aber nicht wäſſericht, zart und ſchmelzend', aber nicht mehlicht, ſeyn; der Eaſt ſoll ſüße, etwas biſaniartig, und ei- nige auf die Zunge angenehm Fallende Schärſe haben; deswegen pflegen Cinige durch der: Zueker, Andere durch Salz die natürliche Süßigkeit zw vermehren oder zu dampfen, Der Geruch muß ſüße, ange» nehm, durchdringend, und, nach Münch- hauſens Angeben, ohngeſähy deni Geruche vom. weißen Peche ähnlich ſeyn. Das Rark muß einen kleinen Theil der Fruche einnehmen,- Es iſt gemeiniglich Fein gutes Zeichen, wenn ſolches größtentheils aus
einem tvüben, gelben Waſſer beſteht, und
welches, wenn man die Jrucht auſſchnei- ver, heraus läuft. ZI
Die gute und ſchlechte Beſchaffenheit al- ker dieſer Früchte hängt vorzüglich von der vechten Reife ab, Aber auch dieſe läßt
fich nicht genau beſtimmen, In unſern
Gegenden kann man vor der Mitte des Ju-
Melone
nius nicht leicht reife Früchte haben, indem die Sonnenwärme nothwendig erfordert wird„ die Säſie gehörig zu zubereiten und angenehm zu niachen, Wepden die jungen Pflanzen einigemaß auf neue warme Miſt beete verpflanzt:. ſo werden ſie in 7 bis 8 Wochen blühen, und nach dey Blüche in 40 Tagen, wenn die Witterung recht warm
iſt, veife Früchte liefevn 3 oft ſiken ſie aber
über 2. Monache, ehe ſie dieſe Vollkom« menheit erlangen,„Der Gärtner ſoll täge lic) nachſehen, wenn die Fruche zu wach- ſen aufhöret. Manche Sorten verändern bey der Reife die Farbe, und werden niehr geld> die Neßmelonen befommen zwiſchen dem Meße kleine Flecken. Bey vielen, ſon= deriich den Neßmelonen, löſet fich der Stiel durch ileine Riße von der Fruches ab, Dey merfliche Melonen- Geruch äußert ſich erſt bey dev Reife 3 bey den dickſchalichten iſt jolcher jedoch faum merflich, und wenn
man die Früchte von weiten riechen fann, ſind jolc<e ſchon überreiß, Die ſicherſte
Probe iſt, daß man mit einenz ſpikigen Meßter unten nicht weit vom Stiele, ein dreyectichtes Stüccchen heraus ſchneide, das Sleiſch unterſuche„ und wenn ſolches. noch nicht reif genug. ſcheinen. ſollte, es wieder an ſeinen Ort lege, und die Melone noch
einige Tage im Keller liegen laſſe. Uebers.
haupt iſt es dienlich, eine friſch abgenom- mene Frucht nicht ſogleich zu ſpeiſen, ſons dern zuvor ein Paar Tage im Keller lie- gen und nachreifen zu laſſen. Wenn may die Zeitigung der Grüchte befördern will 2 ſoll man um das ganze Beet den alten Miſt wegſiechen, und ſolches wieder mit fri» ſchem warmen Miſte anheizen, wodurch die Wurzeln der Stöcke verbrannt,.und der weitern Nahrung berauber, die Reife dex Trucht aber befördert wird. Doch fehlet
Veys
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fen, loner ſchm Frucd an der eſt,
berau Fruch ſoll'n Vaſj hre zöffel Bede zum


