Teil eines Werkes 
3 (1797) Oekonomisches Reallexicon, worinn alles was nach den Theorien und erprobten Erfahrungen der bewährten Oekonomen unsrer Zeit zu wissen nöthig ist in alphabetischer Ordnung zusammengetragen, berichtigt und mit eigenen Zusätzen begleitet wird. 3
Entstehung
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18 Geſindem

Hausgeräthe zu ihrer Ausſtkaktung, oder Victualien zur Hochzeit, oder gar die Ausrichtung des Hochzeitmals verſprechen, Dieſes bindet mehr, als gewiſſe jährliche Geſchenke, mit welchen ſie davon ziehen, und ſich dergleichen eben ſo, oder wohl gar mehr, von andern Herrſchaften, wo ſie hinziehen, verſprechen.) Geſindemäkler,| t1äkler.

Geſindemiethen, ſ.Mierhen und Dlieihcontract.

Geſpanntes Roß, iſt in der Bau- kunſt, wenn zween Träger(ſ. dieſe) auf einander gekämmt, und hiedurch derge- ſtalt verſtärkt werden, daß ſie eine ziemli- che Laſt, als eine darüber ſtehende Wand, tragen können,( S. Sprengwerk,)

Geſpärr, die Holzverbindung, wel- <e aus den Balken, den Sparren und vem Kehlgebälfe in einem Dache be- ſteht.?

Geſſeln, Gerſeln, Gaſſeln, eine Behandlung des Brodts, die nicht nur bey den ſo genannten Faſtbäckern an der Oſt- und Nordſee, ſondern auch an vielen Orten bey Familienbäckereyen, be- ſonders auf dem Lande, eingeführet iſt, um dem Brodte hiemit eine längere Dauer zu verſchafſen. Der Teig wird ſehr feſt ge- knätet, und, ohne nachher zu gahren, gleich vor den Ofen gebracht, und folgen- dergeſtalt gegeſſelt: Die Kohlen im Ofen werden auf beyden Seiten zurück geſchla- gen, ſo, daß von dem Mundloch bis nach hinten ein leerer Plaß bleibt. Hierauf be- ſest man ein Bret, ſo man Geſſel nennt, mit aufgewirftem Brodtteige, ſchiebt das Bret mit dem Teige zwiſchen die Kohlen, und läßt es hier ſo lange ſtehen, bis der Teig bereits eine gelbe Rinde hat, und zu-

Geſtdße

gleich gahret und aufgehet. Wenn nun aller Teig gegeſſelt iſt, dann reiniget man erſt den Ofen von Kohlen und Aſche, und ſchiebt das Brodt, wie gewöhnlich, zum Backen in den Ofen,

Geſtände, Geſielle, Fänge, Griffe, Gewäſſe, die Füße des Raub- geflügels, die beym Adler aber auch von einigen Hände genannt werden,

Geſteckt, beißt bey den Jägern, wenn ein wildes Thier in ein Dicfigt geht, und ſich allva verbirget oder verborgen hält.

Geſtell, überhaupt alles, was dazu dienet, andre Dinge darauf zu ſtellen, z» B. Fußgeſtell, Bettgeſtell, Tiſchgeſtell u. ſ. w. Beſonders heißt Geſtell: 1) beym Stellmacher, diejenigen Theile, worauf ein Kutſchenfaſten oder ein ande- rer Oberwagen befeſtiget iſt. Das Geſtell beſtehet eigentlich aus dem Worder- uud Hinterwagen, und beyde werden ſo einge- "richtet, daß ſie'nach vorne zu ſich neigen, Hat das Wagengeſiell eine Neigung von dem Hinterwagen na dem Worderwa- gen, ſo wird die Bewegung deſſelben er- leichtert; 2) beym Rtemer dasjenige Rie- menzeug, welches um die Ohren, Backen und Kehle des Pferdes geher, und mit zum Zaum geböret. Man nennt es auch Kopfſtück; 3) beym&Siſcher die aufgeſtell- ten Reuſen, Neße, u.|. w.

Geſiöße, Stöße, wenn bey eie nem angezündeten Meiler die Feuer durch das Geſtübe ſo jähling gedämpfet wer« den, weil man hiemit zu voreilig war, daß ſie einen Knall und Stoß von ſich geben, auch wohl alles in e'nen Haufen ſtoßen, daß der Meiler in einander fäl,

Geſtrei-

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