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16 Beſindeord
gen Verſehen Schaden zu, ſo muß es den- ſelben erſeßen 3 8. 66, wegen geringer Ver- ſehen iſt ein Dienſtbote nur alsdann zum Schadenserſaße verpflichtet, wenn er wi- de? den ausdrücklichen Befehl der Herr- ſchaft gehandelt hat; 4. 67, desgleichen, wenn er ſich) zu ſolchen Arten der Geſchäff- te hat annehmen laſſen, die einen vorzüg- lichen Grad von Auſmerkſamfeit oder Ge- Cchicklichkeit voraus ſeßen 3 9.68. wegen der Entſchädigung, zu welcher ein Dienſt- bote verpflichtet iſt, kann die Herrſchaft an den Lohn deſſelben ſich halten; 5. 69. kann der Schade weder aus rückſtändigem Lohne, noch aus andern Habſeligkeiten des Dienſt- Hoten erſeßt werden, ſo muß er denſelben durch unentgeldliche Dienſtleiſtung auf eine verhältnißmäßige Zeit vergüten; 8. 70, auch außer ſeinen Dienſten iſt das Geſinde ſchuldig, der Herrſchaft Beſtes zu beför- dern, Schaden und Nachtheil aber, ſo viel an ihm iſt, abzuwenden z ß. 71+ bemerkte Untreue des Nebengeſindes iſt es, der Herr- ſchaft anzuzeigen, verbunden; 9. 72. ver- ſchweigt es dieſelbe, ſo muß es für allen Schaden, welcher durch die Anzeige hätte verhütet werden können, bey dem Unver- mögen des Hauptſchuldners, ſelbſt haften; 8. 73. allen häuslichen Tinrichtungen und Anordnungen der Herrſchaft muß das Ge- ſinde ſich unterwerfen; 9. 74- ohne Vor- wiſſen und Genehmigung der Herrſchaft darf es ſich, auch in eignen Angelegenhei- fen, vom Hauſe nicht entfernen; 9. 75. die dazu von dex Herrſchaft gegebene Er- laubniß darf nicht überſchritten werden z 9. 76. die Befehle der Herrſchaft, undihre Verweiſe, muß das Geſinde mit Ehrer- bietung und Beſcheidenheit annehmen; 9. 77. reizt das Geſinde die Herrſchaft dur ungebührliches Betragen zum Zorn, und wird in ſelbigem von ihr mit Scheltworten,
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Geſindeord
oder geringen Thärlichfeiten behandelt, ſo kann es dafür feine gerichtliche Genuge thuung fordern; 8. 75. auch ſolche Aus- drücke oder Handlungen, die zwiſchen an- dern Perſonen als Zeichen der Geringſchä- ßung oder Verachtung anerkannt ſind, bes gründen gegen die Herrſchaft noch nicht die Vermuthung, daß ſie die Ehre des Geſindes dadurch have kränken wollen 3 6. 79. außer dem Falle, wo das Leben oder die Geſundheit des Dienſtboten dur Mißhandlungen der Herrſchaft in gegen- wärtige und unvermeidliche Gefahr gerätt, darf er ſich der Herrſchaft nicht thätig wi« derſeßen; 9. 80. Vergehunzen des Geſins des gegen die Herrſchaft müſſen dur< Ge- fängniß, oder öffentliche Strafarbeit, nach den Grundſäßen des Criminalrechts, ge- ahndet werden; LF. 81. auf die Zeit, durch welche das Geſinde, wegen Erleidung ſol- <er Strafen, ſeine Dienſte nicht verrich- ten kann, iſt die Herrſchaft befugt, diee ſelben durch andere auf deſſen Koſten beſor- gen zu laſſen.
Gute Geſindeordnungen müſſen gleich- falls das Verhalten der Herrſchaften gegen das Geſinde beſtimmen, wie ſolches auch in dem A. L. R. geſchiehet, und wovon unter dem Titel: Herrſchaft, mehreres geſagt werden ſoll.|
Geſindekoſt, die Speiſung des Ge«- ſindes, welche in ihrer Zubereitungsart und übriger Beſchaffenheit gar ſehr von der Herrſchaftskoſt abweichet, Seit der Er- ſcheinung der H. VT. kommen von Meſſe zu Meſſe Kochbücher heraus, welche die Geſindekoſt ganz und gar nicht berührten, va es doch immer als das rechte Meiſter- ſtck einer bewährten Hausmutter zu ach? ten iſt, in der Geſindeſpeiſung weder zu viel, noch zu wenig zu thun, In obge-
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