Teil eines Werkes 
3 (1797) Oekonomisches Reallexicon, worinn alles was nach den Theorien und erprobten Erfahrungen der bewährten Oekonomen unsrer Zeit zu wissen nöthig ist in alphabetischer Ordnung zusammengetragen, berichtigt und mit eigenen Zusätzen begleitet wird. 3
Entstehung
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Geſchwüre Siehe hievon

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- liche Kur unternehmen, den Artikel: Brand,

Geſchwüre an dem Fuß von eingetretenen Nägeln,|f. Sußſcha- den«

Geſchwüre in und um das Maul. Wenn das Vieh ſchorfige Ge- ſchwüre, welche daſſelbe am Freſſen hin- dern, auf dem Maule oder in demſelben und auf der Zunge bekömmt, ſo muß man ſolche mit einer Abkohung von Kiefern- oder Fichtenſpähnen in Bier ſo lange wärm- lic) waſchen, bis ſie abgeheilet ſind.

Geſenfe, ſind bey der Fiſcherey die Gewichte von Eiſen, Bley oder Steinen, womit ein Neß am Rande belaſtet wird, damit es auf den Grund ſinke.

Geſenke im Weinbaue, beiße dasjenige Stück eines alten Weinſtoks, worinn die Winzer einen Schnitt thun, und ſolches hernach in die Erde ſenken, da» mit es Wurzel faſſen: und hierauf verſeßet werden könne.

Geſicht, Abſehen, das Viſier auf der Kugelbüchſe, durch deſſen Einſchnitt man nach dem Korn oder Ziel ſiehet, wenn man ſchießen will, Es ſtehet hinten auf dem Lauf der Büchſe.

Geſimſe, Geſims, Sims, iſt urſprünglich das Gebälfe einer oder der - andern Säulenordnung, ſv unmittelbar auf dem Kapital des Säulenſchaftes ru- het. Man bringt aber oft einen Theil dieſes Gebälfes zur Auszierung einer Sa- <e an, wenn gleich feine Säulenordnung vorhanden iſt. So erhält ein Gebäude ein Geſimſe unter dem Dach, und die Zar- gen der Fenſter und Thüren werden von dem. Liſchier gleichfalls mit Geſimſen ver-

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Geſinde

-zieret, und zwar mit mehrern oder weni-

gern zunehmend vorſpringenden Gliedern der Baukunſt, je nachdem die Sache m-hr oder weniger verziert werden ſoll. Soll ferner eine Sache vorzüglich verzieret wer* den, ſo nimmt man ein Geſinſe von den höhern Säulenordnungen, im Gegentheil aber von den niedern, Es werden aber die Geſimſe nicht bles in der Baukunſty ſondern auch beſonders von den Metail- und Holzarbeitern an dem Fuße eines me- tallenen Geſchirrs oder an dem Auflaße eines hölzernen Hausgeräthes angebracht.

Geſims ohne Unterbalfen und Borten, das Geſimſe unter dem Dach eines Gebäudes ohne Säulen,

Geſimshobel, Simshobel, eine Art Falzhobel, womit an einer Falze ein kleines Geſimſe ausgeſtoßen wird.

Geſimskacheln, Simsfkacheln, die Kacheln, ſo den Kaſten der Kachelofen von ihrem ſo genannten Thurm, ſcheiden, und dieſen auch beſchließen,

Geſimsſteine, Simsſteine, ſind Backſteine, die aber nur bey hohen Ge- ſimſen mit einer ſtarken Ausladung ge- braucht werden. Denn zu kleinen Geſim- ſen hauet ſich der Maurer mit ſeinem Ham- mer Simsſteine aus gewöhnlichen Ziegeln, In hieſiger Gegend ſind ſie 18= 20 Zoll lang, und 8-9 Zoll breit.

Geſinde, Dienſtboten, Brödt-

linge, diejenigen Perſonen männlichen und weiblichen Geſchlechts, welche ſich

. um ein gewiſſes Lohn und gewöhnliche Koſt

zur Werrichtung mancherley Haus- und Wirthſchaftsarbeiten auf eine beſtimmte Zeit bey Hausherrſchaften vermiethen,

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