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8 Geſchneide'
gem Landesgebrauche in Oberſachſen ge- meiniglich von Walpurgis bis Michaelis, und die ungeſchloſſene von Midaelis bis Walpurgis-- 2) Bey der Jägerey wird in manchen Gegenden blos zur Sekßzeit, in “manchen aber überdem noch in der Brunſt- zeit eine geſchloſſene Zeit beobachtet, in welcher niemand Wild ſchießen, und in manchen Gegenden au niemand weiter in den Wald kommen darf, als der Jä- ger» Dieſe geſchloſſene Zeit der Jäger heißt auch Häge- Gruß- und Wald- ſperrzeit, Ueberhaupt aber iſt die Schon- zeit des Wildes bey uns vom März bis zu Bartholomäi, in Sachſen aber bis Aegidii hin,
Geſchneide, das, nennt man auf- geſtellre Biegel zum Vogelfang, ſo auch Schneide, Schneiße, bey uns aber Doh- nen heißt,|
Geſchnittene Steine, Edelſteine, denen der Künſtler auf der Schleifmaſchine kleine gebrochene Flächen, Fr. Facettes, gegeben hat. Sie werden vorzüglich in Dickſteine, Tafelſteine, Brillanten und Roſenſteine abgetheilet.
Geſchränket3 ſagt man: 1) vom Hirſche, der von Natur ſo geartet'iſt, daß er ſeine Läufte nicht ſo gerade hinter einan- der ſeßet, als ein Thier, ſondern aus ein- ander gebreitet gehet, ſo daß man öfters meynet, es wären ihrer zwey neben einan- der gegangen, welches im Thau und Schnee vollfommen zu ſehen, und ein gutes Kenn- zeichen iſt, den Hirſch vor dem Thiere aus der Fährte zu unterſcheiden. Je älter, größer und ſtärker der Hirſch iſt, je wei- ter ſchränket er auch 3 2) auch dann, wenn mit dem hohen Zeuge geſtellet wird, ſo werden oftmals im Wechſel, wo es nicht
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„Geſhwärz.
nach einer geraden Linie fort gehet, die bey- den Oberleinen kreuzweiſe über einander geſchlagen, damit ein Tuch das andere dea ſio beſſer halte, und eine gerade Linie brin- gen helfe, und auch die Knebel im Wech- ſel nicht ſo viel ausftehen dürfen.
Geſchröt, der Hodenſack an den grö« ßern Thieren des männlichen Geſchlechts, beſonders an den Pferdenz das Ge- mächt.
Geſchühe, Geſchüß, bey den Fal- fenierern, die Schuhe oder Riemen, wel- <e den Falten um die Füße gelegt, und woran die Wurfriemen befeſtiget werden.
Geſchwärzet, iſt bey den Schmie- den eine von Eiſen gemachte Arbeit, auf eine doppelte Art: 1) Am gewöhnlichſien macht man das Eiſen warm, überſchniie- ret es gut mit ſchwarzem Pech, und hält es wieder über Kohlen, daß das Pech ſich allenthalben auf der Oberfläche ausbreitet. Während dieſer Arbeit muß das Eiſen oft gewendet, over auch mit einem wollenen Lappen gewiſchet werden, damit das Pech überall verſchmieret werde, und ſich gut auf der Arbeit ausbreit,« 2) Kleinere Stücke ſchwärzt man auch mit Leinöl, da man das Eiſen entweder mit Leinöl be- ſtreiche, und jenes ſo lange über glühende Kohlen hält, bis das Oel abgedampft iſt z oder dagegen mehrere Stücke von Ciſen, die man ſchwärzen will, in einem eiſernen Topfe mit Leinöl ſo lange vom Feuer ſte- hen läßt, bis das Leinol abgedampft iſt, Alsdann wird das Ciſen noch einige Zeik im Topfe geſchüttelt. Auf die leßte Art werden z. B. kleine Nägel und die ſchwar- zen Trauerſtecknadeln geſchwärzet. Der Anſtrich) ſowohl mit Pech, als mit Leinöl
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