Teil eines Werkes 
2 (1796) Oekonomisches Reallexicon, worinn alles was nach den Theorien und erprobten Erfahrungen der bewährten Oekonomen unsrer Zeit zu wissen nöthig ist in alphabetischer Ordnung zusammengetragen, berichtigt und mit eigenen Zusätzen begleitet wird. 2
Entstehung
Seite
559
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Es dürften aber die Zwiſchenzeiten zur allmäligen Bepflüzunz des Ackers gegen die gewöhnlichen Manchen zu kurz dün- ken, da man ſonſt 4=- 6 Wechen dazu anzuwenden pflegt. Man muß aver nur

die angegebene Jahreszeit bedenken, da in den ſo langen und warmen Tagen die

nicht geſtürzten Stoppeln oder Raſen un- ter der Hälfte der Zeit geſchwinder ſtocken und faulen, als in jeder andern Jahres- zeit, Wird die Egge tüchtig zu Hülfe genommen, ſo kann, mittelſt derſelben, vollends beym Wenden aller noch ganz ge- bliebener Rafen wohl zerriſſen, und kurz und klein gemacht werden. Da.die zur Subſtitutionsſaat beſtimmten Aecker im Jahre zuvor noch unter dem Pfluge gewe- ſen, und ſelbige im nächſtenFrühjahre ihm abermals unterworſen ſeyn ſollen, ſo iſt der Raſen ungleich) leichter zu bezwin- gen, als wenn, wie es wirklich auf vie- len ſehr gruſichten Feldern geſchichet, um der dem Viehe zu laſſenden Weide willen, erſt im Auguſt im Brachfelde geſtürzet over geſtoppelt wird. So ſieht man fer- ner in manchen ſehr gruſichten Feldern, daß, um die großen weißen ZRuüben(Tur- nipſe) auf Jacobi in die Brache zu ſäenp erſt ua die Mitte des Jun. dazu geſtürzet; binnen 14 Tagen gewendet, 8 Tage där- auf gerühret, beydemal tüchtig geegger, und 8 Tage hernach mit Einſäung des Rübenſaamens verfahren wird. Man findet ſodann die Rübenäcker ſo klar und wohl, als Gartenland, zugerichtet.

Man kann aber auf alle Fälle doch im- mer in der Vorbereitung des Ackers zur Subſtitationsgerſte nocrh ſichrer Sehen wenn man bereits int ſpätern Herbſte da- zu hat ſtürzen wollen. Die ſo behandeiten Aecker werden ſehr gebeſſert, und erfordern

weniger Dünger, als diejenigen, welche

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man, nach der gemeinen Art, nicht gee ſtürze, den Winter hindurch bis. in den Sommer hinein liegen läßt. Wollte:man aber, nur bios in Hinſicht auf Ackerverbeſ- ſerung allein, die beſten Aecker, beſonders diejenigen, welche der Verfilzung vonHras- wurzeln oder Begruſung ſehr unterworſen ſind, damit ſie in der darauf folgenden Brache deſto eher und beſſer gewonnen, und gleichſam bezähmet werden können, vor Winters ſtürzen, ſo hätte man ſich für einen Nothfall, nämlich den einer Subſtitutionsſaat, zugleich zum voraus mit geholfen, und die ſicherſte Cultur das zu tchon im Voraus gegründet. Denn es tfann der Fall feyn, daß, wenn es im Herbſt oder Winter zu viel regnet oder ſchlackiges"Werter iſt, dig Aecker- in den nächſten Frühlinc gsmonathen allzu feſt und gruſicht geworden teyn können.

Um aver die Ausführbarkeit der ganzen Sache nicht zu bezweifeln, darf man nur die kurze Zeit erwäc gen, wie lange die Ger- ſte bis zu ihrer Reife.im Felde ſtehen darf. Man ſagt von ihr: Dehen Wochen aus uad in den Sa>. JIſt die Witterung mehr warm als falt, ſo kann ſie ſchon in 9- Wochen reif werden. Bey ungünſtiger Witterung aber würde ſie doch wohl an die eilf Wochen zum Reifſwerden gebrau- jen: Man nehme an, daß die Subſti- turionsgerſte allererſt ven 6ten Jul. einge» ſäes werden können, und gebe ihr ſodann zum Reiſwerden 11 Wochen, ſo wird die Aerndte doch 8 Tage vor Michaelis ein= fallen, und Zeit genug bleiben, diefe Sub- fticutionsäFer nach Michaelis zu ſtürzen, 3 Wochen hernach zu wenden, und eint ge Wochen darauf mit Wintergetreide noch zu veſaäen- Dieſes würde alſo bald nach Martini geſchehen können, um welche Zeit, wo zumal ein weitläuftiger-

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