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Gerberſt
Vaterland: Montpellier. Stamm: ſtrauchig, braun, treibt von unten. an bis oben hinauf eine Menge dicht bey einander ſtehende viereckige Zweige, deren an einer Seite je 3-4 beyſammen, und an der andern Seite oft eben ſo viele hervor trei- ben, und eine 3-- 4, höchſtens 5 F,. hohe, dicht belaubte, buſchige Krone bilden; das Holz ſehr voll von leichtem Marke, und ſehr zerbrehlim, Blätter: einigen Myrchenſorten ähnlich, länglich, geſpist, glänzendgrün, gegen über ſtehend. Man darf nur 1-2 Pflanzen anſchaffen, wel- de, wenn ſie in einem ieichten Boden ſie- ben, aus ihren kriechenden Wurzeln auf 9 Fuß weit umher eine große Menge Ne- benſchüſſe treiben, die man im Winter und Herbſte ausgraben, die ſtärkſten ſo- gleich an Ort und Stelle, die ſc<hwächern aber erſt in die Pflanzſchule pflonzen kann, Er verlangt, außer einem geſchüßten Ort, im Winter eine Bedeckung; zu Shweßins- gen, in der Pfalz, haben ſich ſeine Aeſte, wie Hr. TTedrens ſchreibt, bis in die Spi- ße, ohne Bedeckung erhalten.
Die Blätter werden, wie der Sumach, von den Färbern ſowohl zum Schwarzfär-
- ben, als zur Verfertigung vieler dunkeln
Farben, und von den Lohgerbern und Cor» duanmachern zum Schwarzfärben der Leder gebraucht, Um die Blätter lange Zeit gut zu erhalten, muß man ſie einſammlen, wenn ſie bald abfallen wollen. Das Pul- ver dienet, die Schaaf- und Hammelfelle roth zu machen, wie"auch die Ziegenhäute zu Oberleder zu zubereiten, Beeren und Blätter werden, als Gifte, Menſchen und Thieren für ſchädlich gehalten, doch ſtim- men die Erfahrungen nicht überein. Max- netti hat in Jtalien beobachtet, daß Hun- de den Saft von den Beeren ohne allen Schaden genoſſen haben, und vielleicht
4: Gerichts!
recht geurtheilet, daß dieſer Strauch nur- nach dem verſchiedenen Geburtsorte eine ſchädliche Eigenſchaft beſike.
Gerbmühle, Gärbemühle, in' einigen Mühlen, beſonders in den Ober«' deutſchen, ein Gang, der ſo zugerichtet iſt, daß das Korn, insbeſondere Spelz und Dinfel, nur aus der Hülſe heraus ge- drückt, nicht aber zu Mehl gequerſchet wird. Gerben iſt alſo: die Hülſen des Spelzes abſtoßen, j
Gerecht, wenn ein Leit- oder Jagd«- hund die Fährten begierig anfällt, munter. und luſtig darauf fortſucher, ſo iſt ſie ihm gerecht. Außerdem kömmt dieſes Wort oft in der Zuſammenſeßung vor, und heißt alsdann? geübt in einer Sache, als?
bolzJerecht; birſchgerecht u.ſ.f,
Gerege, Rudel, ſind die Stan« gen an dem Vogelheerde, die zum Gere- ge oder Aufrreiben gebraucht werben.
-Gerfalfe, eine der edelſten Art Fals fen, die vorzüglich auf. den Raub gierig iſt, wovon ſie auch ihren Namen erhalten zu haben ſcheint. S
Gerichtsleute, Gerichtsmän- ner, ſind diejenigen, welche auf den Dör« fern dem Schulzen zur Beſorgung ſeiner Amtsangelegenheiten beygeordnet ſind, und eydlich von der Obrigkeit verpflichtet wer« den. Man nennet ſie bey uns Schöp- pen; es ſolien dazu ſo viel als möglich an- geſeſſene Wirthe, und Leute von unbeſchol« tenem Rufe und untadelhafren Sitten be- ſtellet werden. Das von der Obrigkeit aufgetragene Schulzen- und Schöppen- amt kann ein Mitglied der Dorfgemeine nur aus ſolchen Gründen ablehnen, die ihn von der Uebernehmung einer Vormund-
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