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werden, erreichen die Stengel eine Höhe von 1--XF, und geben dem Heidekraute durch ihre gelben Blumen im Jun. ein ſchönes Anſehen, unter welchem ſie ſonſt außer dieſer Zeit nicht leicht jemand ſuchen würde, In den geraumen Kienheiden und geräumten Heidelande, wo die Schaa-
fe frey dazu kommen, halten ſie die Pflan-
zen beſtändig ſo kurz, daß ſie unter dem Heidefraute und dem Quendel kaum zu erfennen ſind, Diejenigen Derter, ſo man für die allerelendeſten anſieht, zeigen dieſe Pflanze am häufigſten und ſchönſten
in der Mark Brandenburg, der Nieder- "lauſik, Großpohlen u,.ſ,w.
Ihre Wur- zeln kriechen ſehr weit, und ihre höFerich- ten Stengel ſtrecken ſich auf der Erde zwi- ſchen dem Heidekraute, und ſchlagen, wo ſie etwas Schuß haben, immer neue Wur- zeln. Der Saame verdienet geſammlet, und zwiſchen dem Heidefraute, in Gegen- den, wo dieſe Pflanze fehlet, geſäet zu werden; denn ſie iſt, nach Art eines fei- nen Klees„- ein ſehr gutes Futter für die
„Schaafe, und verurſachet wegen des An-
baues weiter keine Koſten und Mühe.
5) Deurſcher ſtachlichter Gen- ſter, Pleines ſtachlichtes Pfriemen- Erant, Scorpionenpfrieme, Ginſt- pfrieme, G. Germanica. Vaterland: Deutſchland, hin und wieder auf magern Triften, Wieſen und in den Heiden, 'Sramm: 3 Fuß hoch, mit vielen zuſam- men geſeßten Stacheln bewehrt, die Zwei- ge zahlreich, dünn, und die Blumen tfra- genden ganz unbewehrt. Blätter: klein, lanzettförmig, abwechſelnd. MPHlumen: an den Enden der Zweige, ſehr zahlreich, im Jun. Die Pflanze iſt, wenigſtens bey uns, zu niedrig, als daß ſich ſelbige zu Hecken ſchicken ſollte, obgleich einige ſol- hes angerathen haben. Da ſie aber doch
Vet, Regllexicon 11, Theil.
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“an die 3 Fuß hoch wächſet, ſo kann ann
davon Einfaſſungen machen, und dieſe un- ter die Scheere halten. Sie wird von Schaafen, Bienen und dem Wilde auch genußet,
6) Dreyblättrichter Canariſcher Genſter, Cytiſus, oder Geniſta Cana- rienlis L. Vaterland: die Canarienin« ſeln. Stamm: holzicht, 2--3 Ellen hoch, hat viele geſtreifte oder ecichte, raue <e Aeſte. Drey kleine wollichte Blätt« <en! ſißen nach Art des Klees auf einem gemeinſchaftlichen Stiele. HFHlumen: hellgelb, wohlriechend, in kurzen lockeren Aehren. Die ganze Pflanze bleibt immer grün, und blühet faſt den ganzen Sommer hin, hat ein ſchönes Anſehen, verlangt eben nicht viel Wartung, nur viel Waſſer und öfteres Verſeßen- Jm Winter nimmt ſie in einem gemäßigt warmen Glashauſe vorlieb, Der Saamen will bey uns ſelten reif werden, daher vernzehrt man die Pflan- ze durch Zweige, ſicherer aber durch Ab- leger.
5 Dreyblä&ttrichter weißlichrter Genſter, G. candicans, Cytifus mons- peſlulanus. Vaterland: Montpellier, Italien. Stengel: 8 F. hoch, holzicht, viele zarte Aeſte treibend, deren jeder 92- meiniglich 5 gelbe Blumen trägt, die fei- nen Geruch haben, im Jun. und Jul. Dieſe Art verlangt die Auswinterung im Glashauſe, und wird aus dem sfters zur Reife kommenden Saamen, oder auch aus Ablegern vermehret. Vielmals ertragen aber auch die ausländiſchen Arten die Win- terfälte in einem leichten, ſandigen, tro>F- nen Boden, wenn ſie verdeckt werden« Es machen aber die jeßt beſchriebenen ſehr blumenreichen Sträucher vor der Fronte ſolcher Strauchgruppen, die an die vor- nehmſten Raſenſtüe und Wege ſtoßen,
Z zz; zwiſchen


