Teil eines Werkes 
2 (1796) Oekonomisches Reallexicon, worinn alles was nach den Theorien und erprobten Erfahrungen der bewährten Oekonomen unsrer Zeit zu wissen nöthig ist in alphabetischer Ordnung zusammengetragen, berichtigt und mit eigenen Zusätzen begleitet wird. 2
Entstehung
Seite
540
Einzelbild herunterladen

549 7? Geißk

-- Geißflee;. Geißſtaude, Boh: enbaum, Cytilus. Dieſe Gattung liefert; außer einigen zur Verzierung: der Bluinengärten. ſchiklichen Pflanzen, be« ſonders auch einige herrliche, dauerhafte, theils im Winter unbelaubte, cheils im- inergrüne Blumenſträucher für die Luſt-

gärten, mit dreyfächen, eyrunden Blät«

- fern, und mit langen Aehren von gelben, ſthmetterlings/örmigen Blumen, welche längliche Schoten hinterlaſſen, und im

ven.

A. Sür die Luſtig&rten ſind

. zu empfehlen:

1) Breitblärcrichter Geißklee, Bohnenbaum, Linſenbaum, Alpen« cyriſus, faiſches oder Alpenebenholz,. C. Laburnum L. Vaterland: die Schweiz, Savoyen. Stamm: groß, qufrecht, baumig, bilder mit. ſeinen Zwei- gen eine vortreffiiche volle Krone, 20-- 39 3. hoh. Bluimen: an den Seiten aller Zweige, zahlreich, ziemlich groß, in langen, hängenden, einfachen, Trauben, Sorten: a) ſchmalbiättriger; b) Furztraubiger; c) ſcheckigbiärrri- ger. Die beyden lekten Sorten können. nicht, wie die vorher gehenden, durch den Saamen, ſondern durch abgeſchnittene Zweige, fortgepflanzet werden, Sie ſind alle im Winter unbelaube, ſchlagen äber- im Sommer frühe aus, und fallen mit ih- cen Blättern, und mit ihren zahlreichen, langen, rings um den Baum her herab hängenden, vortrefflich gelben Blumen» trauben, welche vft t Zoll, und noch wohl darüber, lang, ſo ſehr verzierend ins Auge, daß man ſie zu den allerbeſten Gar- tenbäumen rechnen muß. Sie ſchicken ſich ſehr gut an den Rand der Zuſiwälder,

Herbſte eine. Menge reifen Saamen ge

Geißk

der Wildniſſe'und großer Luſtgebüſche; zup Umfkränzung der Raſenſtücke, der Parks2e«s Will man ſie zu mäßig ſtarfen Zimmer» holzbäumen ziehen, ſo har man davon ein ſehr hartes und ſchweres Holz von vor» trefflicher auf Gelb ziehender Farbe, wels <es eine ſehr ſchöne Politur annimmt, und deswegen vielfältig zu Stühlen, Ti- ſchen, Bettgeſtellen ze. gebraucht, und dem beſten Mahagonyholze gleich geachtet wird. Sie ſind ſehr dauerhaft kommen überall fort, haben einen ſchnellen Wuchs, und erreichen faſt in jedem magern und ſchlechten Boden, die Lage ſey weiche ſie wolle, eine ſoiche Stärke, daß ihr Stamm: im Umfange oft über 3 Fug hält,

2) Ungeſtieicbiättriger Cyriſus, Fleiner Jralienijcher Sobnenbaum, oft auch ſchlechthin Geißklee genannt,, ſeſlilifolius. Die Blätter liegen dicht an. den Zweigen, Wenn dieſer Strauch in voller Blüche ſteht, ſo ſcheint er faſt ganz mit Blumen bedeckt zu ſeym:

3) Schwärzlicher Cvyriſus, Zwert- geißklee, C. nigricans.'-Daterland:: Deſterreich, Böhmen, Deutſchland u.ſ.w, Stamm: furz, ſtrauchig, 4= 5 Fuß. hoch, die Rinde braun; die der jungen Schüſſe aber grünlichroch. Dieſer im Zul. blühende Strauch hat, wenn er in voller Slüche ſteht, ein vortreifiiches An» ſehen,

4) Steifborſtitzer, oder Lleapoli- taniſcher immergiüner Cyiiyus, C. hirſütus. Samm: ſiranchig, mit vie2 len aujrechten, eine vortreifliche dicht hes laubte. Krone bildenden Zweizen,; 6=--8 Fuß hoch, die Rinde der Zweige grau, in der Entfernung aber ins Grüne ſvielend. Dieſer Strauch iſt im Jun. überall mit Blumen bevectt, und dieſe jowohl als ſeine-

gold»

me! (weg! <q 1"? Bi. 1) Gtät lang, gend, Zweig de, Wätte 2) genteus,

' Grim

wig] ku (nah; "30 bläity meh ſchvh welche den| lee f imd