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Gehre
ein ſo ſchlecht gehörnter O<ſe im Wagen oder Pätuge dem neben ihm gehenden ein Auge ausgeſtoßen hat,
Gehre, Gehren, Göhre, Ge- rung, Gorung, iſt bey den Zimmer- leufen und Tiſchlern eine'nacy der Diago- nallinis eines'rechtwinflichten gehende Fläche oder Fuge; eine Fläche, welche mit der horizontalen Fläche einen Winkel von 45 Grad macht, z. B. das Zeiſtenwerf um eine Füllung, desgleichen zwey Strücen eines Geſimſes, die nad)
einem Winkel, wie etwa auf einem Schran-*
Ee, vereinigt ſind, werden nach einer Gere; oder, wie die hieſigen Tiſchler ſogen, nach
einer Göre zuſammen gefügt. Daher das Gehrmaaß, Gehbrbo!z, Schräg-
maaß, deſſen eigentlicher Anſchlag nach einem Winkei von 45 Grad abgeſchräget iſt. Hiemit wird die Gehrung oder Gehre vorgezeichnet,
Gehre, beißt in der Landwirchſchaft ein Stück Landes, welches an einem oder beyden Enden ſpiß zuläuft,
' Gejackte Hunde, die ſo genannten Panzer- oder Bärenbeißer, welche bey der Schweinsjagd mit einer Jacke oder Panzer verſehen ſind. Die Jace wird von Barchent 90er Leinwand gemacht, mit Baumwolle oder Haaren gefüttert, und mit Bindfaden durchnähet.
Geil, wird von vem Erdboden eſas wenn er überflüßigen Dünger hat; inglei- dien von Gewächſen, wenn ſie zu vielen Nahrungsſaft haben, und daher zu ſchnell wachſen, oder überflüßige Blatter* und Zweige treiben. Geiie Siecke im Ge- ereide, welche ſich durch ihren ſtarken und dien Wuchs von der andern Sagt untexr-
-Geißh 339 ſcheiden 7 und gemeiniglich da zu ſehen ſind, wo die Miſthaufen gelegen haben,
Man nennt ſie in Meißen Maſtflede und anderswo Geilhorſte,
Geißſbart, f Spierſtaude,
"Geißblatt, ſ Je länger je lie« ber und Rlee,=-
Geißfuß, iſt bey den Stellmachern und andern Holzarbeitern ein Kehleiſen mit einem Stiel und Heft, das zwar über- haupt einem Stämmeiſen gleichet, außer daß die Scheide des Geißfußes im Grun- de betrachtet auſgeſpalten zweyfach iſt, oder daß es, eigentlich zu reden, zwo Schnei- den hat, die ſpißwinklich gegen einander gerichtet ſind. Mit dem Geißfuß deutet der Hoſzarbeiter die Breite eines Stabes bey einer Kehle an, und ſchneidet biemit ſo tief ein, als er das Holz zwiſchen den Stäben vertiefen will, Auch ein befann-“ tes Brecheiſen vieler Werkſtäte führet von der Geſtalt ſeiner kurzen Echenfkel dieſen Namen. Denn der gedachte Schenkel oder Fuß iſt in der Mitte, der Länge nach, gleich der Klatie einer Geiße oder Ziege, aufgeſpalten. Zwiſchen beyden Klauen fann man füglich die Köpfe der Nägel er- greifen, und ſie mit dem ZU eien qu23s ziehen.
Geißhaare, diejenigen ſpizigen, har- fen und rauhen Haare, welche ſich unfer. der abgeſchornen Wolle einiger Länder oder Gegenden befinden, und ſonſt auch Flocken genannt werden. Man fann daraus nichts anders als Frobe Decken machen. Dieſe Haare fallen zum Theil beym Schlagen auf der Horde mit aus, und
"der große Mebereeſt geht mit in den Kamm-
ling-
Yyy 2 Geiße-


