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Gehäge
Nach dem Tode des Mannes wird das Gegenvermächtniß“ ein freyes und unwi- 'derrufliches Eigenchum der Grau, A, M. 20 U. Titel: 4,456f,+
Gehäge, Gehege. x) Ein ein: WEhagter d. i, mit einem Hage oder Zaune umichloſſener Ort, und beſonders ein Be- dirk, in welchem das Wild« gehäget wird; ein Jagdrevier, wo niemand jagen darf, z.B, ein Faſanengehäge, ein Hoſengehä- ge u. ſ.f. 2) Ein gehägtes Waſſer, d, i. ein Bach, See oder Fiuß, wo nicht ein jeder fiſchen darf, 3) Cine Gegend, die man aud) eine Schonung, Schat, Hicb, Gehau, Zau u.ſ.f. nenuet, wel- <e man gemeiniglich mit Hägewiſchen um- ſtet, oder in kleine, Gräben einſchließt, daß niemand mit Weidevieh hinein trei- ben, oder darinn hüten darf, damit jun- ges Holz anfliege, oper, wenn es angeflo- gen iſt, ſo lange mit der Hütung verſcho- net werde, bis das Holz hoch genug ex- wachſen iſt, und von dem Weidevieh nicht mehr beſchädiget werden kann,
Gehänge,'Geläppe, Helfen bey einigen IS gem„die Ohren der Hunde, Auch) wird das Jägerzeug, an welchem der Jäger das Hifthorn trägt, ein Gehän- ge genenneft, und es itt demnach einerley, vb man ſagt: der Jäger hat ein koſtbares Jägergehänge, oder er hat einen reichen Hornfeſjel und Kuppel.
Gehänge, das Abfallen, der Ah- hang, die lehnende Seite des Gebirges, oder der Zwiſchenraum zwiſchen der Spiße und dem Fuß eines Berges,
Gehänge der Schäfte, die Schnüre oder Riemen, nebſt den Rollen und Wippen, woran die Schäfte in einem Weberſtahl hangen und bewegt werden.
Wet. Regllexicon I1, Theil,
i Gehdin 535
"Gehälſd, iſt bey-den Jägern in det Suſann eng: Pordergebäſe und HSintergebäſe üblich, wovon jenes den vordern, dieſes aber den hintern E00 ei.
'nes Haſen bedeutet,.
Gehec>k, bey den Jägern,| ein Neſt voll junger Bögel, ſo viel Vögel auf ein- mal gehet oder ausgebrütet werden, einne Hecke, ein Slut; beſonders die Jungen einer wilden Gans, oder wilden Ente, ein 310g.|
Gehen. x) Wenn Wildpret von al- ler Gattung Abends aus ſeinem Lager odex Stande nach dem Geäße ziehet, und früh Morgens, jedes nad) ſeiner Art, wieder zu Holze nach einem ſichern Ort eilet; 2) insbeſondere ſagt man überhaupt von dem Hirſch: er gebet, wenn er langſam die- het. Er gehet hoch, wenn er vs llig
'vere>ket und feiſt iſt.
Gehoben, wenn ein Wolf oder Fuchs
den Vorwurf oder die Biſſen, die der Jä-
ger zur Ankörnung auf den Piaß gewog- fen, weggefreſſen hat, Gehöft, in MNibetſachſen, in ber
Mark, in Pommern, u,|. f. alle zu ei- nem Ackerhof gehörige Wohnungs- und
Wirthſchaftsgebäude, Daher ſagt man;
ein Bauern- oder Coſſäthenzehöft oder Hof.
„Gehör, die Ohren(Luſer).der wilden Schweine, weil dieſe, nach der uralten
Meynung, das ſchärfſte Gehör unter allen Thieren haben ſollen.
Gehörn, Gewicht, Geweihe, Geſtänge, die Stangen, das Geweihe mit den Enden, das der Hirſch oder Reh- boc> auf-ſeinem Kopfe rägt.““ Bey den Hirſchen ſagt man zwar Geweihe, aber
Yyy nicht


