Verblühen in Menge reif.
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Saamen: wird einige Wochen nach dem
3) 117 onelliſcher Gauchbeil, A. Monelli. Daterland: die Gegend von
- Verona. Screntel: etwa 1 Fuß hoch,
etwas buſchig, dicht mit Blättern beſekt, blaßgrün, MBlätrer: ungetheilt, lan- zettjörmig, ſtehen an den Gelenken theils paarweiſe, theils zu 3 Stü, Blumen: aus den Winkeln der Blätter, auf langen Stielen, zahlreich, von feiner blauer Far- ve, von ſchönem Anſehen, im April und May. Saamen:. einige Wochen nach dem Verbtühen reif. n
In Deutſchland können die 2. erſten Ar- ken ſogleich ins freye Land an Ort und Stelle geſäet, die dritte aber muß in ei- nem Gewächshauſe durchwintert, möglichſt an die Fenſter geſtellet werden, und viele freye Luft genießen; ſie kann aber auch, wie Bechſtedt ſchreibt, um der Durchwin- terung überhoben zu ſeyn, jährlich neu aus Saamen gezogen, auf ein Miſtbeet geſäet, und dann ins freye Land verpflanzt werden,
Die erſte Art, der gemeine Akergauch--
heil, iſt von den Alten wider viele be- ſchwerliche Zufälle angerühmet worden,
und man hat noch vor weniger Zeit den al-. - ken Ruf, daß dieſes Pflänzchen wider Wahnſinn, Melancholie, Wuch und den.
Biß der tollen Hunde diene, wieder her- ſtellen wollen, indem es deswegen Salus Nultorum, oder Vernusftkraut, genannt worden. Allein Scopoli ſchreibt: ein unſchuldiges Kräutlein, das mit den präch- digſten Lobeserhebungen wider die ſchreck-
N lichſten Krankheiten angeprieſen wird,
Auf den ökonomiſchen Gebrauch will man aber hier doch die Leſer mehr aufmerkſam
„machen, da man dieſe Pflanze als das ex-
Geäfter
ſte Grünfraut in den meiſten Gärten für die Hühner und Truchühner ſehr nüßlich anwenden kann, Da gedachte Thiere den ganzen Winter hindurch mit trocknen Kräu- tern unterhalten werden, ſo gebe man ih- nen täglich um die Mittagszeit etwas aus- gegätetes Gauchheil auf dem Hofe, wel-
<jes von ihnen lieber, als alles andere
Kraut, gefreſſen wird. Cs dienet ihnen nicht nur zu einer Blutreinigung nach ver» gangenem Winter und zur Abwendung des Pipfes, welchem die Hofhühner, die nichts Grünes auf dem Hofe finden können, gar ſehr unterworfen ſind, ſondern die Eyer werden auch ſc<hmachafter und mehr gelb gefärbs. Man kann mit dieſer Füt» ferung den ganzen Sommer fortfahren, wenn man nicht Sallat oder Kohl den Hühnern geben kann oder will, Auch die fleinen, in den Vogelbauern gehaltenen) Geſangvögel, als; Finken, Stieglikße, Hänflinge u.ſ, w. freſſen dieſes Gauchheil ſebr gern, weshalb man ihnen ihre Be- hältniſſe damit belegt. Und da die Saat- felder in vielen Gegenden ſehr mit Gauch» heil angefüllet ſind, und ſelbiger häufigſt blühet, ehe die Winterſaaten ſchoſſen, ſo führen die Bienen daraus vietes Honig, und
je mehr ſie Gauchbeilblumen finden kön-,
nen, deſto früher ſchwärmen ſie, wenn es ihnen nur nicht an andern bald darauf
„folgenden Feldblumen oder Baumblüchen
fehlet,
Geäder, die Verzierungen oder das kaubwert an einem Gitrter zwiſchen den Stäben und Stangen aus geſchmiedetem, aber erhaben getriebenem, Bleche,
Geäfter, die Aſtern oder Klauen hinten an den Hirſchläufen und deren Ein- druf auf der Erde; ſ, Afrcerklauen.
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