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Gamand
Ort, und im Winter eine Bedeckung, Zu den einjährigen Arten gehören:
1) Schlagtraur, Seldcypreſſe, Je länter je lieber,'l. Chamaepitys. Vaterland: Jralien, Frankreich, Eng- land, Deutſchitand, im Acerlande. Wur- zel: holzig. Strengel: weitſchweiſig, geſtreckt. MBlärter: in 3 ſtrichförmige und glatträndige Abſchnitte zerſpalten. Ziumen: an den Seiten, ungeſtielt, einzeln, zlänzendgelb., Hievon hat man 2 Abarten, mit blaßgelben und mit weißen Blumen.
2) Traubengamander, T. Bo- ys. Vaterland: Deutſchland, Frank- reich, Jtalien, in ſonnigem gebaueten fande, Stengel: viere>ig, etwa 1 F«. go<. Blätter: vielſpaltig, Biumen: an ven Seiten, je drey und drey, geſtielt, w«“
EE L7iſſoliſcher oder Portugieſi- ſcher Gamander, T. Niſſolinum. Ziärter: theils in drey, theils in fünf fadenjörmige Abſchnitte zertheilt. Zi men: an den Seiten, geſtieit, einzeln, gegenüber ſtehend, blau,
4) Stachlichrer Gamatnder, T. ſpinoſum. Vaterland: Portugal auf Hügeln, und im A&erlande, Stenttei: 12 F, lang, mit Stacheln bewehrt, Dist- fer: vielipaltig, von ſehr angenehmem Gerüche. ZBiumen; röcblich gelb, oder weißlich.
Dieſe Arten blühen meiſiens im Jun, und Jul. und geben im Sept, reifen Soa- men. Man ſäe denſelben, ſcbald er reif iſt, uo verdünne nachher nur die Pflan- zen. Sie pflanzen ſich nachher durch den ausfallenden Saamen ſelbſt fort. Die leßte Art verlangt eine gegen Nord- und Oſtwinde geſicherte Rabatte, und im
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Winter eine leichte Bedeckung gegen ſtren« ge Kälte,
Unter allen dieſen beſchriebenen Arten iſt der Lachenknoblauch, wegen ſeiner Heil- fräfte, vorzüglich zu ſchäßen. Man dat davon in den Apotheken ein abgezoc genes Waſjer, ein Extract und eine Cſſenz. Der Theriaf, worunter viel Lachenknob- lauch kömmt, erhält grüößtentheils ſeinen beſondern Geruch von demſelben 3 außer dieſem ſind das Eleduarium Diaſcordii
und die Stahliſche Eilentia alexipharmaca
die vornehmſten Mittel, an deren nüklichen Würkung unſre Pflanze einigen Antheil hat. Die ältern Aerzte haven ihren Ge- brauch vornehmlich bey allen Krankheiten angerühmet, welche mit einer Fäulniß der Särte begleiter ſind. Weii ſie aber eine erhißende Eigenſchaft beſikßt, leicht vielen Schweiß treibt, und Frieſel verurſacht, foll man ihren Gebrauch bey bözartigen und faulenden Fiebern gehörig einſchränken, und nur alsdann verſtatten, wenn hißige und Schweiß befördernde Mittel nöthig ſind. Indeſſen bleibt die Pflanze wider die angehende Fäuiung und den Brand der äußerlichen Theile des Körpers ein kräfti» ges Mittel, wenn man ſolche auf den be- ſchädigten Theil unmittelvar legen kann, In tungenkranfheiten, ſonderlich) ws Ges ſchwuüre zugegen, wird ſie auch angerathen, und Haller bezeuger, daß ſie deswegen in der Schweiz in großem Anfehen ſtehe, Sie ſoll die Geſchwüre reinigen und den Auswurf des Eyters befördern. QCben dieſer Schriftſteller erinnert aber billig, wie die 8ungengeſchwüre eine ganz andere Heilart erforderten, Lange, in der Ab» handlung von den Hausmitteln, lehret, wie man in dein Braunſchweigiſchen bey dem Blutſpeyen und der rothen Ruhr einer 3ab-
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