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518 Ganand
ter: herzförmig, ſägeförmig, furzqeſtielt, gegenüberſtehend,-Dluimen: weißlich eder grünlichweiß mit purpurrothen Staub-
beuteln, im Jul, Der Geruch iſt faſt'
wie bey dem 2achenfnoblauch, hat aber ge- xingere Kräfte.
4) Gewöhnlicher, oder edler Gomander, Gamwanderlein, Bath- engel, ſ. Dathbengel. Man hat hievon Abarten mit weißen und purpur- röthlichen Blumen,
5) Canadiſcher Gamander, T. Cavadenſe. Dlätter; eyrund, lanzett- förinig, ſägeförmig, auf der Unterfläche filzig. BSinimen; in runden Trauben, die aus ſechsbiätterigen Quirlen beſtehen, weißlich oder röchtich, im Jul,
6) Glänzender Gamander, T. Jucidum. Daterland: Savoyen, die Provence.“ EStmrentel: aufrecht, eben, ſc<wärzlichgrün, weitſchweifig äſtig. Zlät- ter: eyrund, ſpißeingeſchnitten- ſägeför- mig, glatt, glänzendgrün, geſtielt. Zly- men: purpurroth, im Jun, und Jul.
7) Vielblumitger, oder Spani- ſcher Gamander, ſchwarzes ZRa- genkraut, Blätter: eyrund, auf der
"Oberfläche glatt, am Ende ſägeförmig ge-
zähnt. Blumen; den Seiten der Sten- gel faſt ganz entlängs, in Trauben, die Ie ſec<sblumig, roth, im Jun. und Jul,
8) Sibiriſcher Gamander, T. Sibiricum. MDlärrter: eyrund, ſägeför- mig, die Oberfläche ſtark grün, die Unter- fläche ein wenig weißgrau, furz geſtielt. Zlumen: in den Winkeln der Blätter, auf einzelnen Stielen, welche 3 Blumen tragen,-von denen die mittlere ungeſtielt iſt, mit ſtrich- lanzettförmigen Decfblättern,
purpurroth, im Jun, und Jul,
n Gämand
9) Hyrcaniſcher Gamander, T. Hyrcanicum. Gtrentgel; dic, vierecig, armförmig, zweptheilig, 3 Fuß hoch. Siatrer:; herzförmig- länglich, ſtumpf, gezähnt, furzgeſtiele. MBiuimen; auf den Enden der Pflanzen, in ſehr langen, ungeſiielten, ſpiralförmigen, dicken Aeh- ren, röfhblich), im Jul. und Aug.
10) Glockenförmiger Gaman- der, T. campanulatum. Vaterland: der Orient, Apuiien. Strenczel: kraut« artig, etwa 1 F. lang, geſtre>t, Zlät« ter; glatt, homgrün, gegenüber ſtehend, vielſpaitig bis faſt an die Bittelribbe, Diumen: an den Seiten des Stengels, einzeln, weiß, im Jun, und Jul,
11) Unichres Schlagtraut, T. Pieudo- Chamaepitys., Datrcriand; Spanien, Marjeille, Strengei: fraut- artig, zart, ſehr haarig, theilet ſic) von unten auf in viele dünne abſtehende Zwei- ge.. Blätter: haarig, in 3 Stücke zet- theilt, deren jedes in 3 oder mehrere ſtrich- förmige Abſchnitte geſpalten iſt, BBly- men; an den Seiten der Stengel, ein- zeln, auf gegenüber ſtehenden Stielen, (in Trauben, Linn,)
Dieſe ſehr dauerhaften Pflanzen kom- men überall in Gärten fort, am beſten aber in einem feuchten ferten Boden, und in einer ſchaftigen Lage; laſſen ſich auch in Menge vermehren, durch Sercheilung im Herbſte, Winter und Frühiahre; durch abgeriſſene oderabugcſchnitrene junge Schüſſe, welche im Frühjahre, oder im Anfange des Sommers auf eine feuchte ſchattige Stelle geſteckt werden müſſenz und durc) Saamen, welcher im Herbſt in Menge reif, und im Frühjahre ins freye Land in gemeine Erde geſaet wird. Nur TT. Hyrcanicum verlangt einen beſchügten
Ort,


