Teil eines Werkes 
2 (1796) Oekonomisches Reallexicon, worinn alles was nach den Theorien und erprobten Erfahrungen der bewährten Oekonomen unsrer Zeit zu wissen nöthig ist in alphabetischer Ordnung zusammengetragen, berichtigt und mit eigenen Zusätzen begleitet wird. 2
Entstehung
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2-., Beſchälort

jekige König für die Untertrhanen Beſchäler Hält, dürfen die Hengſtreuter keine andern als ſolche Zuchthengſte halten, welche zuvor von den Gotütmeiſtern beſehen und appro»- biret worden,

Beſchälort, Beſchälplas, iſt1) derjenige Ort, wo die Beſchälung oder Be- legung der Stuten geſchiehet; und 2) ver- ſteht man darunter den beſtimmten Ort, wo entweder die Landbeſchäler beſtändig aufgeſtellt ſtehen, oder wo ſie von ihren Standörtern zu Belegung der Landſtuten abgeſchickt werden.

Beſchälzeit, die Zeit, da die Be- ſchälung oder Befruchtung der Stuten von dem Beſchäler geſchiehet, Die beſte Zeit dazu iſt diejenige, wenn darauf die Nieder- kunft der Stuten ſvo.geſchehen kann, daß ſie ihre Fohlen am leichteſten ernähren und qufbringen können. Und ſolches geſchieht am beſten im Frühjahre, von der Mitte des Märzes an, bis zu Anfange des Ju- nius, als um welche Zeit ſich der Begat» tungstrieb der Pferde beyderley Geſchlechts am meiſten reget.

Beſcheider, der oberſte Mühlenbur- ſche in der Mühle; ſ. Bäcker und 217üh- lenbeſcheider.

Beſchifen, iſt 1) bey der Jägerey das Beyruchten oder Beſaamen der Hirſche. 2) In der Landwirthſchaft heißt ſein Vieh beſchi>en- ſo viel, als ſelbigem ſeine zur Zeit und Stunde gehörige Futterportion ge- ben. Beſonders wird ſolches geſagt, wenn den Hausthieren das Abend- oder leßte Ta- gesfutter gegeben wird, und in einem ganz beſondern Verſtande wird ſoldqes von dem Rindviehe geſat,'da es z. B. heißt: die Mägde ſind bey dem Beſchicken ihres Vie-

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: Beſchlags

hes; ſie haben. es, over haben es noch nicht beſchickt u-ſ.f.

, einſchießen, durch einen Schuß eine neue Büchſe oder Flinte prodieren, ob ſie eine gute Ladung aushal- ten, oder gut ſchießen. In den Gewehr- fabrifen werden die Flinten beſchoſſen, da zu leßtern gemeiniglich eine doppeite Ladung genommen wird, Daher Beſchießbürte, d, i. der Ort, wo das Beſchießen verrichtet wird; Beſchießmeiſter, derjenige, wel- her ſolche Werrichtung auf ſich hat,

Beſchicßordnung, eine gewiſſe feſt- geſeßte Verordnung auf den Gewehrfabri- ken, nach welcher die angefertigten Büch- ſen- und Flintenröhre geprüft werden müſe- ſen, als wedurch unter andern die Suler Fabrif zu einem ſo guten Ruf gekommen iſt. Das auf dem Büchſen- oder Flin- tenrohre ſo genannte Beſchießzeichen zeiget an, daß das Rohr gut und ohne Haupt- fehler befunden worden.

Beſchlag, Auswitterung, Efflo= reſcentia, beißt, wenn gewiſſe Körper, vorzüglich mineraliſche, mit einer ſalzich- xen Wolle, oder wie mit Staub oder Mehi, überzogen werden, So findet man z. E. alte Gewölber, oder auch auf den Feldern bisweilen die Erde wie mit einer ſalzichten Wolle überzogen, welches Salz ausgewit- tertes Alfali genannt wird 3(ſ. Alkali,)

Beſchlag einer Flinte, Flinten- beſchlag, iſt alles Eiſen- oder Meſſing- werk, welches an dem Schaft der Flinte, qußer dem Lauf und Schloß, angeſchlagen wird. Dazu gehöret der Abzug, das Ab- zugblech, der Biegel, Vorder- Mittel- und Spikröhr<en, Seitenblech und Kol- benplatte.(S, jedes an ſeinem Ort.)

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