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16 Berſteg „gleich wohlfeiler, als wenn erſt mit Bret-
tern geſchaalt werden muß. Das bloße Rohren der Balken nach ihrer Länge, und das Anfragen nebſt dem Auggleichen der Fache mit Mörtel kaugt durchaus nicht, Denn der Mörtel hält nicht auf dem Lehm, und fällt bald wieder ab.
Bey bölzernen Wänden, deren Fache mit Mauerſteinen ausgemauert ſind, geht es wohl an, daß das Holzwerk gerohrt wird. Denn da hat man das Abfallen des Mörtels nicht leicht zu beſorgen. Doppel- tes Rohren wird blos bey Deen gebraucht, an welche etwas-ſchwere Werzierungen oder Quadraturarbeit von Gyps kommen ſollen. Wenn Spriegel ſiatt des Rohrs queer über die ganze Decke genagelt werden, ſo ver- treten ſie die Stelle des leßtern ſehr gut, verarſchen, aber da, wo die STIEG
RR NEET 4 u 2520 5:
Bey allem Berohren iſt zu Mi daß dabey das Rohr ſo wenig als der Draht zu weitläuftig aus einander kommen,. und die Nägel nicht geſparet werden müſſen. Bloßer Stein- vder Marmorkalk bindet aber hiebey nicht ſo gut, als wenn Gyps mit darunter kömmt.
Iſt ein Rohrüberzug auf Holzwände gut und tüchtig gemacht worden, ſo kann er ſolche lange vor Feuer ſchüßen, und nur eine heftige und anhaltende Gluch kann ſelbigen endlich zerſtören und das Holz ſelbſt angreifen. Dagegen muß man aber auch wiſſen, daß ſich der Bliß nach ſolchen ge- rohrten Dertern, wenn er in ein Gebäude einſchlägt, wegen der vielen Nägel, und des Drahts, hinzuziehen oder ſolchen zu
folgen pflegt,
Berſtegras, f. Riedgras.
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Bertramw
Berſtekraut, ſ, Schierling, Bertram, ſ. Dragun.
Bertram, weißer oder wilder, ſiehe Dorant.
Bertramwurzel, Zahnwurzel, Geiferwurzei, Speichelwurzel, ESt. Johanniswurz, Unter dieſen Namen kommen in den Apotheken Wur- zeln, von ganz verſchiedenen Pflanzen ge- nommen, vor, weshalb ſolche hier mit einander angeführt werden. Der Deut- ſche Bertram wird unter dem mehr befann- ten Namen Dorant vorfommen.
1) Aechte Bertramwurzel, An- themis PyrethiumL. Waterlai:d: Ara- bien, Syrien, Creta, Apulien, Deutſch= land, Böhmen, das Apenniniſche Gebir- ge, Wurzei: lang, ſpindelförmig, gleich einer Carotte, qus zwel<er verſchiedene, 1 F. lange, auf dem Boden liegende Zwei» te(einfache einblumige, darnieder liegende Stengel, Linn.) entſpringen, deren we- nige Seitenzweige einblumig ſind. Blät- ter: ſchön, gefiedert- vielipaltig. MPly- men; einzeln, groß, ſchön, die Blumen- blätter groß, länglich, inwendig rein weiß, an der Auſſenſeite purpurroth, im Jun, und Jul,, hinterlaſſon ſelten guten Saa- men, außer in heißen und troFnen Som- mern. Dieſer Saamen iſt länglicht, und liegt zwiſchen beſondern kleinen Schuppen, ſo an dem Blumenbetrte befeſtiget ſind. Man ſäet den Saamen im März und April, in gemeine Gartenerde, und pflanzet die Pflanzen, wenn ſie G5f Z. hoch ſind, an einem feuchten Tage, oder, in deſſen Ermangelung, am Abende und mit einem Ballen Erde, auf die Rabatten vor der Fronte der Luſtgebüſche, woſelbſt ſie viele Jahre dauern, und jährlich blühen, Für
die
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