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billige. Abfindung, zu überlaſſen, 5. 78. Cs muß aber ausgemittelt ſeyn, daß da- durch der dem Staate ſelbſt, oder andern Bürgern deſſelben, zu verſchaffende Vor- theil die Unbequemlichfeit oder den Nach» theil, welchen der Eigenthümer durch dieſe Einſchränkung ſeines Eigenthumsrechts erleidet, beträchtlich überwiegen. 5. 79. Wer ein Sto>werk, Erzlager, Gang oder Flöß von ſolchen Foſſilien, welche nach 9. 69., 79 und 71. zum Bergwerksregal gehören, bauen will, muß gehörig damit beliehen ſeyn. 9. 80, Waſch- und Poch- werfe, ingleichen Graben und Waſſerlei- tungen über Tage, ſind untex der Muthung einer Grube nicht mit begriffen, ſondern müſſen beſonders, gemuthet und verliehen werden, 9. 81, Eben dies findet von Waſſern verloſſener Gruben oder Stollen Statt. 5. 82. Jeder Beliehene muß ſein Bergwerkseigenthum den Grundſäßen der Bergwerkspolizey gemäß benußen, und kann ſich dabey der Aufſicht und Direction des Bergamtes nicht entziehen. HL, 83. Das Bergamt aber iſt ſchuldig ihn mit ſeinen Vorſchlägen zu hören, und bey Be- ſchließung wichtiger Vorrichtungen, welche mit erheblichen Koſten verbunden ſind, je- desmal zu zuziehen,
Bergwerksregal der Privat- perſonen. Hiervon beſagt das A. LR. 6. 106. dieſes: Es kann das. Bergwerks-
regal auf einen gewiſſen. Diſtrict, oder auf
ein beſtimmtes Object, gleich andern nie- dern. Regalien, von Privatporſonen und Communen erworben und beſ»ſſen. werden. CS. 107. Wem das Bergwerksregal auf ſol» dhe Art zuſteht, dem kommen alle darunter begriffene Rechte des Staats zu, welche bey der Verleihung oder durch Provinzial.
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Bergz
geſeße nicht ausdrücklih ausgenommen worden.
Das Verhältniß des Bergwerks- retzals gegen den Grundbeſißer wird unter angeführtem Titel alſo beſtimmtz 5. 109, Der Grundeigenthümer muß an die Berg» bauenden den Grund und Boden überlaſſen,
welcher zur Grube ſelbſt, zu den Stollen,
zu Halden und Wegen, und zu Gebäuden über der Erde, nothwendig iſt, ingleichen das zum Betriebe der Kunſt- Poch- Waſch- und Hüttenwerke erforderliche Waſſer, H. 110. Auch) Deiche und Mühlen müſſen dem Bergbaue weichen, wenn es zur Fort» ſeßung deſſelben nothwendig iſt, H, 111. Bau- und Kohlenholz, in ſo fern der Grundherr dergleichen aus ſeinen Fo. ſien verfaufe, muß er an die bauenden Gewerke vorzüglich, jedoch nur für eben den Preis, wie an Fremde, überlaſſen. H. 112. Dqs=
- gegen muß für alles, was der Grundeigen-
thümer zum Baue und Betriebe des Werks abgetreten oder verloren hat, demſelben vollſtändige Entſchädigung nach Vorſchrift des Erſien Theils, Tit, VU. 9, 7, geleiſtet werden,
Bergzehend.
Von allen zum
Bergwerksregale gehörenden Metallen und-
Mineralien, welche die Beliehenen gewin- nen, gebührt dem Staate der Zehend. Zu den Berggewinnungsfoſten dieſer Metalle und Mineralien krägt der Staot wegen ſeines Zehends. nichts bey. Es muß alſo von. Bergproducten, welche ſo, wie ſie aus der Erde gebracht worden, ohne weite» re Zurichtung verfauft werden können, der Zehend in Natur, oder das daſür gelöfete Geld, ohne Abzug ſo fort entrichtet wer- den. Bey metalliſchen und mineraliſchen.
Werken hingegen, deren. Producte durch“
Feuer
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