Lo Bergſ
2) Sibiriſcher Bertſanickel. Vaterland: Sibirien. Wurzel: za- ſerig. Blätter: ein großer Büſchel, herzförmig, länglich, gezähnt. Sten- gel: nackt, etwa 4 Z. hoh. Blumen: auf den Stengeln, blaßroth, in Dolden, klein, fürzer als die Kelche, und weniger ſchön als die vorhergehende Art,
Beyde Pflanzen müſſen in unſern Gär«- ten in einen trocknen, magern, ſandigen Boden, in Töpſen aber auch in ſandige, ungedüngte Erde gepflanzt, und ſodann an eine ſchattige Stelle gebracht, im Sommer
' aber gehörig begoſſen werden. Site pfle-
gen dann viele Jahre zu dauern, und Hr, Bechſtedt verſichert, daß ſie bey uns der ſtrengſten Kälte widerſtehen. Der Saa- men wird zeitig im Frühjahre in fein ge» machte Erde geſäet, und ganz ſeicht einge- harfket, Jm Herbſte aber werden dieſe Pflanzen durch Zertheilung vermehrt. In fetter Gartenerde ſind ſie aber nicht von langer Dauer,
Bergſchüßige Erze, ſind, wenn Berg oder Geſteine unter dem Erze einge- ſprengt ſind, und das Erz daher nur zer- ſtreut liegt,|
Bergſchwaden, giftige Dünſte in Bergwerken, wo die Wetter ſto>en, ſich in die ſtehenden Grubenwaſſer verziehen, und wenn dieſe gerührt werden, aufſteigen, fich auf dem Waſſer lagern, und denen, die zugegen ſind, den Tod oder doch ſchwe- xe Krankheiten verurſachen.
Bergſchwefel, wächſt in' den Gru- ben wie ein gelbes Salz, und gehört zu den Vitriolarten, hat aber mit dem Schwe- fel nur die Farbe gemein.
. Bergjpecling, Bergſpaß, pal“ fer montanus, iſt etwas kleiner, als
Bergw
ver gemeine Sperling, ſonſt ihm ſehr ähn- lich 3; der Schnabel aſchgrau, Kopf, Keh- le und Rüen braun, auch dergleichen Schwing- und Schwanzfedern; in Na- >en und unter den Augen eine weiße Linie, ſonſt iſt der Leib grau und ſchwarz unter- mengt, und auf dem Schwanze ſind aller- ley weiße Flecken,
Bergtheer, Maltha. Jſt ein ſchwarzes, dickflüßiges Bergharz, welches, dem Anſehen noch, mit dem gemeinen Theer viele Aehnlichkeit hat, und, wenn es brennt, einen ſtarken, üblen Geruch von ſich giebt, Es ſcheint ein verdicktes Bergöl zu ſeyn, und fann, wie der gemeine Theer, zu Wagenſchmiere und zum Anſtreichen der Fahrzeuge, Häuſer und Bretter gebraucht werden. Der Bergtheer wird auch, we» gen ſeines ſtinkenden Geruchs, Teufelg- dreck genannt, welcher aber nicht mit dem Aſant, Aſla foetida, ſo auch Teufelsdreck beißt, zu vermengen iſt.
Bergtheil, der Antheil, den jemand an einer Grube hat. Cs ſind Zuxe oder Gänte, halbe, Viertel, auch Halbvier= telſchichte; wie denn jede Gewerkſchaft in 128 Kuxe oder 32 Theile eingetheilet wird.
Bergwachs, ein Erdharz, welches noch zäher als Bergtheer iſt,
Berawerke, metallifodinae, ſind diejenigen Oerter, wo man Schächte, Stolln u. ſ. w. macht, um zu den, in der Erde befindlichen, Erzen, Mineralien und Steinen zu kommen, ſie lo8zubrechen oder auszugraben und berauszubringen, damit ſie durc) weitere Bearbeitung brauchbar gemacht werden fönnen. Man legt nicht
. gern ein Berawerk auf ebenem flochen Fel-
de an, weil man daſelbſt nicht nur ſelten Erz
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