Teil eines Werkes 
1 (1808) welcher die beyden ersten Theile des Originals enthält
Entstehung
Seite
387
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3| mas BAO: ede; Zie Die|: 1 G| Bierter Artikel, 7 blond);| V dD[. e 2 4| ven Fm Dorn dem Zeim aus Räalberfüßen, 78 äTroden:| Es gibt Fabrikanten welche Kälberfüße in die Compoſition 74 5 Farben| des Slandriſchep Zeimes bringen. Wenn man dieſe aber alleinPD 1 nimmt, ſo erhäit man einen kiaren und durchſichtigen Leim, der| + Igter Ar:| vhne beſondere Siärke zu beſitzen, doch ſeine Anwendung in den es = IItbarfeit Künſten findet. 07 Ie iſt die Man fängt damit an, durch ſiedendes Waſſer die Haare| J abzuldien; ſchneidet ſodann die Knochen und alle ſchleimigen| 4 Tveile aus, läßt den Ueberreſt in Waſſer aufkochen und ſchäumt Pp dies ſorgfältig ab; und wenn die kaltgewordene Abkochung die| Conſtienz eines dicken Gallerts annehmen kann, ſo ſeihet man 6. den Leim dur ein leinenes Tuch und läßt ihn langſam kalt werden. 7J Dieſer Leim iſt jehr durchſichtig; da er aber, ſeiner Güte | beideit nach, untey.dem Engliſchen und Flandriſchen ſtehet 3 ſo gebraucht Z)"ſchaft man ihn nur wenig, fraucht Fünfter Arkikel, On Reim,; Sytägiged Vom Leim aus Handſchuhleder und Pergament. 1%; NL jodann Der Leim aus Handſchuhleder wird aus den Abgängen von Gaßt den weißem Handſchuhleder bereitet, welche man mit einem unge-, 4" recht fähr ach zehn Ma! ihr Gewicht haltenden Maaße von Woſſex muy an ges bis zur Reduftion auf die Hälfte aufkocht; indem man ſie fortz 9' beſtän' während mit einem Stabe umrührt. Man verdickt ihn mehr oder minder nach Belieben, Narmet, Der Leim aus Pergament wird auf ähnliche Weiſe bereitets 2 Stücke er iſt ſtärker, aber nicht fo weiß. NT: S0 Die Vergolider in polirtem Golde gebrauchen viel von dieſen iger vier beyden Gaitungen von Leim, Site bereiten ſich auch einen Leim 11) andern aus Aalhaut und ein wenig Kalk; die Abkochung h'ervon wird (&'ß Mit: durchg: ſchlagen, und wan thut einige Weiße vom Ey hinzu; auf 1gſondern eine Schicht von dieſem Leim, tragen ſie abe: dann da Gold auf, N uf dem Die Papierfavrikanten bedienen ſich eines Leimes, der dies zim mon ſem faſt gleich kommt; ſie thun Abgänge von Häuten iu einen zwed zu etiernen Käfig, der mitten in einen mit ſiedendem Waſſer ange- 911 fleine füllten Keſſel gehängt wird, und ſie erkennen, daß er die gehds j03) Oie rige Stärke habe, wenn Speichel auf damit getränkiem Papiere 6 kleinen nicht mehr fließt, Man hat bemerkt, daß es ein ſchleunigeres eg bededt, Verfahren fey, die Haur ſogleich in ſiedendes Woſſer zu tauchen, 7! daß der 6!s ſie nachher in kaltes zu thun, und dieß ſtufenweiſe zum Aufz wallen zu bringen, Vierter Bb 2 Sechs