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durchſichtiger erſcheinen, Man gibt ihnen nur eine Linie. Die in der Mitte.:
Dieſer Leim hat gewdhnlich eine gelbe Farbe(blond): die Mahler in Waſſerfarben- und P+pierſabrikanten geben ihm den Vorzug vor dem ſtarken Leim, weil er ſich beym Trodken?2 werden weniger abſchuppt; übrigens verändert er die Fa'ben auch nicht ſo ſehr als dieſer,
Tiſchler, Furnirer, und Verfertiger von eingelegter Ar- beit, die die Holzſtücke mit der grdßtmöglichſten Haltbarkeit befeſtigen müſſen, ziehen den ſtarken Leim vor, Für fie iſt die Durchſichtigkeit eine unnütze Eigenſchaft,
Dritter Artifel. Vom ÜIundleim,.
Man neunt Mundleim eine neue Bereitung det? beideit vorhergehenden Arten von Leim, wodurch er die Eigenſchaft erhält, im Munde zu zergehen und ſo ſogleich gebraucht werden zu können.
Man nimmt dazu gewöhnlich den ſchönſten ſtarken Leim, bricht ihn in kleine StüFe und läßt dieſe durch ein zweytägiges Eintauchen in kaltem Waſſer, erweichen. Man klärt ſodann das Waſſer, welches oben auf ſchwimmt, ab, und läßt den erweichten Leim an kleinem Feuer ſcymelzen- Wenn er recht flüſſig geworden, thut mon die Hälite ſeines Gewichts an ges ſtoßenem Zucker hinzu, deſſen Aufldſung man durch eine beſtänz dige Bewegung befördert.'
Dieſe Aufldſung aber gießt man auf ein StüX* Marmor, das man mit einem in gutem Olivendl geträntten Stüe Leinwand einreibt, und läßt dieſe Platte vier oder fünf Tage
- hindurch kalt und feſt werden; dehnt ſie jodann auf einer vier?
fach gebrochenen Serviette aus, bede&Xt ſie mit einer andern Servieite und legt auf das Ganze ein Breit. Durch dieß Mit tel wird ſie nicht allein platt gedruckt und compacter; ſondern es wird. auch alles Oel daraus gepreßt, welches ſie auf dem Marmor eingeſogen. Dieß Preſſen wird erueuert, indem man die Servietten erwärmt, um ſchneller den gewünſchten Zwe zu
- erreichen. Sovann ſchneidet man die große Platte in kleine
Tafeln oder Plättchen voy einer Linie Di>e auf 8 bis 9 Linien Breite und ungefähr 3 Zoll Länge, Man trocknet dieſe kleinen Brote, indem man ſie zwiſchen warme Leinen thut und bede>t,
wie vorerwähnt, und wiederholt dieß Manoeuvre bis daß der
Leim trocken wird und brüchig,
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