Teil eines Werkes 
1 (1808) welcher die beyden ersten Theile des Originals enthält
Entstehung
Seite
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Die Shlämmung wird nicht nur angewendet, um gleich? artige Theile von einander zu trennen, weiche bloß durch ihren verſchiedenen Grad der Feinheit differiren; ſondern man gebraucht ſie auc), um Subſianzen von einerley Grad der Feinheit, vder diſſerenter ſpecifiſcher Dichtigkeit von einander zu trennen, Das iſt beſonders auf Hüttenwerken der Fall, wo man durch dieſes die Erze und Metalle, von der mit ihnen gemengten Bergart zu trennen pflegt.

Die Porphyration unterſcheidet ſich vom gewdhnlichen Pul- vern bloß durch eine grdßere Genauigkeit. Man verrichtet ſolche auf einer Platte von Porphyr, oder jeder andern ſehr harten Steinart mit ſehr glatter Oberfläche, mittelſt einem andern Stein von gleicher Härte, welcher der Reiber genannt wird, Man breitet die Subſtanz auf der Porphyrplatte aus, faſſet den Reiber mit beyden Händen, und führt ihn zirkelförmig in ver? ſchiedenen Richtungen herum, um die Materie zu quetſchen, aus welchem Grunde der Theil des Reibers, welcher auf dem Por- phyr ruhet, nicht völlig plan ſeyn darf; ſeine Oberfläche muß vielmehr eine Art Sphäre von ſehr großem Haibmeſſer bilden: ohne dieſe Vorſicht, würde die Subſtanz ſich von dem Reiber entfernen, und ſich gar nicht unter ihm vereinigen, um zerrie- ben zu werden. Iſt die Subſtanz auf der Oberfläche des Por- phyrs ſehr ausgebreitet, ſo ſammlet man ſelbige, mitteiſt einem ſcharfen Meſſer von Eiſen, Horn oder Elfenbein, nach dem Mittelpunkte zu.

Von der chemiſchen Einwirkung auf einen Körper, fängt man damit an deſſen Gewicht zu beſtimmen; und dann die Mit- tel anzuwenden, welche in der Reihe der vorbereitenden Operas tionen zur chemiſchen Wirkung erforderlich ſind,

Wenn man einen Körper abwägen, nämlich-wenn man die Quantität der Materie beſtimmen will, welche ein Körper ent- hält; ſo ſeßt man ihn mit einem andern Körper von bekanntem Gewicht ins Gleichgewicht, das man zu deſſen Vergleichung annimmt,

Das Juſtrument, deſſen man ſich hierzu gemeiniglich be- dienet, beſteht in einem eiſernen Hebel, welcher in der Mitte aufgehängt iſt, ſo, daß ſeine beyden Arme im Gleichgewicht ſind, daß ſie eine freye ſinkende und ſteigende Bewegung haben, und alle Reibung dabey möglichſt verhütet iſt. Dergleichen Inſtiru- mente ſind es, welche: man Waagen nennt,

Unter den verſchiedenen Umſtänden, daß man in dem Fall

iſt das Gewicht der Kdrper zu beſtimmen, ſiellen ſich unſern Rüſich-

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