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ſpiegel reflektirt worden iſt, ſv producirt ſolches alle Wirkungen der angehäuften Wärme Wir können noch hinzuteizen, daß dies jenigen unter den gefärbten Körpern, welche den Lichtſtoff am beſten einſaugen, auch am ävärmſien ſind; und daß im gegebnen Fall die Wärme ſo viel ſiärker iſt, als das Licht lebhafter war, Scheele hat beobachtet, daß, wenn man zwey Thermometer der Sonne ausſctßt wovon das eine mit gefärbtem, das andere äber mit ungefärbiem Weingeiſt angefüllet iF, die nichr gefärbte Flüſ2 ſigfeit ſich langſamer als jene ausdehnet; wogegen, wenn beyde Thermometer an einem dunkeln Orte, oder in warmes Waſſer geſeßt werden, beyve einen gleichen Gang beobachten,
Der Wäarmeſtoff und der Lichtſtoff concurriren alſo beſtändig mit einander, und bringen beſtändig dieſelben Wirkungen hervor 5 ſie verwirren ſich in vielen Phänomenen mit einander, und ſchei? nen dann identiſch zu ſeyn. Sie unterſcheideu ſich aber dadurch von einander, daß der Wärmeſtoff viel leichter als der Lichtſtoff abſorbirt zu werden ſcheinet. So erlauben Gläſer und durchſich- tige Flüſſigkeiten der ſtrahlenden Wärme keinen Durchgang; wo- gegen ſie ihn dem Lichte geſtatten; und es ſcheint daher, daß der LWärmeſtoff weniger die Eigenſchaft einer augenſcheinlichen Ela- ſticitäi beſitzt; ja es iſt ſeibſt erweislich, daß ihm eine geringere Geſchwindigkeit beygemeſſjen werden muß,
Es giebt ſelbſt einige Hemiſche Thatſachen, in welchen ſich der Licht- und Wärmeſtoff ſehr verſchieden äußere. So ent- wickelt 3. B. das Licht Sauerſtoff aus der Salpeterſäure, wo- gegen der Wärmeſtoff ſalpetrige Säure daraus abſondert. Die oxydirte Salzſäure verläßt ihren Sauerſtoff beym einwirkenden Lichte, während maa ſolche durch die Wärme ohne Zerlegung überdeſtilliren kann,
Herr Berthollet welcher ſehr geneigt iſt, Wärmeſtoff und Lichtſioff als eine und eben dieſelbe Subſtanz zu betrachten, welche nur durch den jedesmahligen Zuſtand in dem ſie ſich bes finder, differirt, ſtellt alle Thatſachen zuſammen, welche, eine differente“ Natur zwiſchen beyden Flüſſigkeiten zu begründen ſcheinen, um aus einer Vereinigung aller Reſultate den Schluß ziehen, daß der ganze Unterſchied zwiſchen beyden bloß in der Energie ihrer Wirkung zu finden ſey, Wir wollen einige Phä- nomene zuſammenſtellen, um über dieſen Punkt ſeiner Lehre einiges Licht zu geben,
Herr von Rumford impregnirte weiße Seide, Leinwand, Cotton und Talkerde mit einer Goldaufldſung. Als dieſe Ma-
terien der Sonne oder der Wärme eines Lichtes ausgeſeßt wur- denz
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