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Wir haben bereits bemerkt, daß die Künſte des Luxus und die Zeug- Fabriken in Städten fortkommen
' können, in denen die Vereinigung zahlreicher Individuen
ihnen Huülfsmittel darbietet, welche ſich anderwärts nicht hoffen laſſen, Aber wie ſehr werden dieſe Vortheile durch die Nachtheile aufgewogen, welche mit dieſem An« häufen von Arbeitern auf einem Punkt verbunden ſind. Welch ein ſchreliches Schauſpiel bieten zwanzig bis dreißig tauſend Familien dar, deren Exiſtenz von dem Gedeihen einer Fabrikation weſentlich abhängt. Eine politiſche Revolution, eine Veränderung im Geſchmack oder in der Mode, eine hinzutretende Schwierigkeit we- gen Herbeyſchaffung der Vorräthe, eine Krieges- Erklä- rung fönnen die Thätigkeit dieſer Fabriken lähmen, und faſt in eine“: Augenbli> ſieht man die Jnduſtrie und das Leben von vierzigtauſend Menſchen, dann in Unruhe gerathen und endlich verlöſchen in den Aengſten des Elends und der Verzweiflung.
Mir haben dieſe empörenden Zuſammendrängungen immer eine der größten Geißeln unter den Fortſchritten der Civiliſation geſchienen, und ich glaube eine weiſe und vorſichtige Politik muß ihnen vorzubeugen ſuchen; denn, abgeſehn davon, daß ſie in jedem Augenblicke die öffente liche Ruhe bedrohen; ſo ſeßen ſie das Schickſal der Künſte ſelbſt auf's Spiel; weil ſie ſie dem ſehr veränderlichen Er- folg aller Begebenheiten unterwerfen, die auf die Bevöl- Ferung der Städte einen ſo mächtigen Einfluß haben.
Um den ausgeſuchten Geſchma>, der nur in den Städten herrſcht, mit der Leichtigkeit und der Deconomie der Handarbeiten, die man auf dem Lande findet ,. zu vereinigen, ohne ſic< den traurigen Folgen dieſes Anhäus- fens von Arbeitern auszuſeßen, von dem wir eben ge- ſprochen, ſcheint es mir vortheilhaft, wenn der Chef des Etabliſſements in' den Städten wohnt, während die Ar- beiter auf dem Lande zerſtreuet ſeyn Mittel wird der Chef in den Stand geſeßt, den Ge-
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