271
und' zuweilen größer, als eines Acre mit gelben Wur- ln.*)
Die folgenden Verſuche wurden von Young ange- ſtellt ,-um die größere- oder geringere nährende Eigenſchaft verſchiedener Futterarten zu beſtimmen, wenn ſie mit ein- änder veriniſcht werden, als? Kaff, Kleie, Pferdebohnen, Erbſen, Buchweißen und geſchrotene Gerſte. Young beſchließt ſeine Verſuche'mit fölgenden Bemerkungen:
„Aus meinen Verſuchen ergiebt ſich, daß Weitenkaſf ein weniger koſtbares Futter iſt, als Erbſen allein.*
9%»Daß gekochte gelbe Wurzeln beſſer, und jeder andern Futterart zur Schweinemaſtung vorzuziehen ſind.“*
»Daß Bachweißen vortheilhafter für Schweine iſt, als Erbſen.“
» Daß eine Vermiſchung mehrerer verſchiedenen Futter- ärten beſſer iſt, als eine Art für-ſich allein.“*
»Daß es beſſer iſt, den Schweinen Korn, Erbſen u. ſ. w. geſchroten, als ganz-zu geben, und vortheilhafter ver- miſcht, als für ſich allein,“
» Daß Erbſen und Gerſte ein ſüßeres Spe, als Pferde- bohnen, geben.*
Dieſe Verſuche und Bemerkungen, die ich aus Youngs Preisſchrift über die Schweinemaſtung zuſammen getragen habe, ſcheinen mir eine nähere Erwägung zu verdienen, und möchten vielleicht den vbenkenden Landmann veranlaſſen kön- nen, ſein gewöhnliches Verfahren bey der Schweinemaſtung
zu
*) Die meiſten Landwirthe in Etglatid find darin einig, daß Schweite bey Kartoffeln gut wachſen und gedeihen, daß matt aber, um. ſte fett und ein recht feſtes und angenehmes Speck zu erhalten, ihnen zugleich) oder zum Beſchluß Kory geben muß.


