259; jährlich viele täufehd Schweine gemäſtet. Ich weiß, daß in einer gewiſſen Brännteweinbrennerey jährlich 3 bis 4000 Schweine, und'in einer Stärkefabrik 2,500. Stü gemä« ſtet werden. In den Stärfefabrifen giebt man den Schwei- nen Korn zu, da der Abfall in der Fabrik einzu kaltes Futs ter iſt, um far ſich' allein gebraucht zu werden 6 Vebrigens iſt man in England ſehr überzeugt, u Schweine, wenn ſie fert werden ſollen, rein und warm Fes
halten werden müſſen: Die Londoner. Society of Arts ſekte vor einigen Jahren
eine Prämie oder. goldene Medaille von 100'Rthlr, aus,
für die beſte: Abhandlung über die Zucht und Maſiung der Schweine.- Young gewann die Prämie.- Da dieſe Ab» handlung Youngs viele ſchöne Verſuche enthält, und mit
vielem Beyfall aufgenommen iſt, ſo wollen wir einige Bea
merfungen und Verſuche mittheilen, die aus 0a kleinen
Schrift hergenommen ſind.
„Es giebt zwey Hauptzweke beym Zin und Mä- ſien der Schweine; der erſte iſt, den größtmöglichen Vor- theil aus ſeiner Holländerey zu ziehen; der zweyte, ſi ſich da, wo man dieſe nicht hat, andere Gegenſtände zur Fütterung der Schweine zu verſchaffen.“
„In den meiſten Grafſchaften mäſtet man die Schweine mit abgerahmter Milch, Buttermilch und Waddeke. Dieſes iſt ein ſehr unrichtiges Verfahren; denn an deren Stelle könnte man, wie jedermann weiß, Erbſen, Pferdebohnen, Buchweißen, Gerſte, u: a. m. gebrauchen; aber es iſt nicht ſo allgemein befannty daß Schweine GEE einer Meie- rey aufgefüttert werden können.“
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*) Dey Mittelpreis des Specs iſt in London 18 8. dän, fürs Pfund.
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