Teil eines Werkes 
2 (1804) Bemeeerkinger om det engelske Landbrug
Entstehung
Seite
257
Einzelbild herunterladen

287 und Schaafe, als für Schweine. Da der Engländer nicht darauf gedacht hat, nach Grundſäßen die: Art der Schweine zu verbeſſern, wie die andern Arten von Hausthieren, ſs iſt es auch nicht. Sitte geworden, die Eber pr. ſeaſon zu vermiethen.'Derjenige, der.Eber hält, nimmt nach Bes ſchaffenheit ſhrer Güte von x'bis 5 8. für jede Squ.

Maſtung der Schweine. Die durch ganz Eng- land gewöhnlichſte Avt iſt die? Schweine mit dem, was in der Meierey abfällt, fett zu machen, nämlich mit Milch und Waddeke, wobey geſchrotene Gerſte, gefochte Kartkof- feln, geſchrotene und ganze Erbſen gegeben werden, auch Pferdebohnen in den Grafſchaften, wo ſie gebaur werden, oder Wicken. Einige ziehen Hafer der Gerſte vor, nicht nur für Ferkel, ſondern auch für Säue, Ebenfalls ſind manche der Meinung, daß junge Ferkel bey warmem Futter beſſer gedeihen und. ſchneller aufwachſen,-als bey faltem.

Auf einigen Höfen habe ich geſehen, daß man zu den Maſtſchweinen einige Ferkel in den Koben ſette, und die ſes aus folgendem Grunde: Schweine freſſen, wenn ſie fett ſind und wohl gehalten werden, nicht rein aus dem Troge; das Zurückbleibende fommt alſo den Ferkeln zu Gute. Das Schwein iſt überdies ein neidiſches Thier, es frißt mit größerer Begierde, und bleibt vor dem Troge lie- gen, aus Furcht, daß. ihm die Ferkel alles wegfreſſen. Es iſt dieſes alſo ein unſchuldiges Mittel,'um deſſen Gierig- Feit zu reißen.;

Die Schlächter mäſten auch Schweine; ſie geben ihnen das Blut der geſchlachteten Ochſen und Schaafe und die Eingeweide vom Schlachtvieh.: In den großen: Brännte- weinbrennereyen und Stärfefabriken bey London werden

Zweiter Theil. R jährlich