Teil eines Werkes 
2 (1804) Bemeeerkinger om det engelske Landbrug
Entstehung
Seite
259
Einzelbild herunterladen

259

» Daher will ich eine andere Oekonomie vorſchlagen, von der ich mit größter Gewißheit behaupten kann,daß ſie vortheilhafter als die gewohnliche iſt, da ich ſelbſt ſie ver- ſucht habe. Nach dieſer Wirthſchaft8art würde die Meie- rey einzig und allein benußt, um Ferfel aufzuziehen, und die Mutterſchweine mit ihren Jungen zu unterhalten.

Die Anzahl der Säue und Ferkel ſollte zu der Größe der Meierey in dem Verhältniß ſtehen, daß ſie alles ver- zehren könnten, was bey der Bereitung der Butter und Käſe abfällt, ohne daß etwas verloren ginge. Eine andere Art von Futter müßte für die Säue, die keine Ferkel haben, für geſchnittene Schweine, große Ferkel, Maſtſchweine u. ſ: w. angeſchafft werden.

»Die in einigen Grafſchaften gewöhnliche Wirthſchafts- art, und meine weiterhin angegebenen Verſuche beweiſen, daß Klee ein vortrefliches Futter für Schweine, ſowohl junge als ausgewachſene, abgiebt; daß es aber unrichtig iſt, wenn einige behaupten, daß man Schweine mit Klee vollfommen fett machen kann,

Schweine, die 3 Monat und darüber alt ſind, müſſen auf dem Kleefelde gehalten werden, bis der Weißen geſäet werden ſoll... Man wird mir antworten; dann muß die Einfriedigung beſonders gut ſeyn, wenn ſie ſol! Schweine zurückhalten können.=- Wohl wahr! aber die Befriedi- gungen des Landmanns müſſen in tüchtigem Stande ſeyns dann muß ich auch hinzufügen, daß auf der Koppel eine Tränfſtelle ſeyn muß z- dieſe darf nie fehlen,

»Auf einer ſolchen wohl eingehegten Koppel mit gutem Klee, müſſen die Schweine von der Mitte des May bis Michaelis gehalten werden.* Keine andere Benußung des

IR. 2 Klees