Teil eines Werkes 
2 (1804) Bemeeerkinger om det engelske Landbrug
Entstehung
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Hhaleich alle Arten Hülſenfrüchte und Futterfräuter einen wohlthätigen Einfluß auf den Boden haben,'ſo muß man doch die Wahl darunter nach der Beſchaffenhvit des j Bodens, nach der Natur der Sqgat, und andern Local- | 4 umſtänden kreſfen.

1) Nach-der Natur der Saat." Klee und Erbſen fivd 3 eine herrliche, und zwar eine eben ſo gute Vorbereitung, 1179 11905 wie Brache, für alle'Kornarten, beſonders für Weißen.

|| 4 Rüben und Kohlrabi bereiten den Boden beſonders gut zu 11 Gerſte, und Kartoffeln zu Rocken. m 2) Nach der Beſchaffenheit des Bodens. In ſcharfem || 0 Sandboden iſt Buchweißen eine zur Vorbereitung und Abs j j v wechſelung dienliche Saat. Ju fettem Sandboden ſind MERAN Rüben, Kohlrabi und Kartoffeln beſonders zuträglich; im |(| Lehmboden dagegen Erbſen, Pferdebohnen, Kohl ven |[|| Wir werden nachher ſehen, daß dieſe Grundſäße bey ).* dem engliſchen Saatwechſel, ,und zwar bey allen ſeinen Ab- | 47 änderungen, zum Grunde liegen. || j Brache iſt bey der engliſchen Landwirthſchaft überall 1:0| eingeführt, und der Landmann hält ſolche für unumgäng- 15500 lich nothwendig. Er geſteht aber,"daß eine vernünftige

jj 10/444) Saatfolge und Abwechſelung mit Hülſenfrüchten, Wurzeln |]/ und Futterkräutern ſo viel thut, daß man'nicht jedes vier | te Jahr das Land brachen darf, ſondern ſolches wohl. et- was länger ausſeßen kann. Iſt der Boden von einer ſtei- fen lehmartigen und dabey kalten Natur, welcher nicht anders als bey günſtigem Wetter gepflügt, geeggt und be- ſäet werden kann, weil er nämlich entweder zu naß, oder zu trocken iſt, ſo hält er die Brache für höchſt nothwendig, und für das einzigſte Mittel, durch. wiederholtes Pflügen

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