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und Eggen ihn zu pulveriſiren und das Unkraut zu vertil- gen.' Auf einem ſolchen Boden würde es nicht hinreichend ſeyn, ſagt er, ihn mit Winterwicken zu beſäen, oder mit Kohl zu bepflanzen, wie es einige verſucht haben, um das Brachen zu übergehen. Der kalte und naſſe Lehmboden iſt von der Beſchaffenheit, daß er, wenn er nicht jedes vier- te oder fünfte Jahr recht in die Länge und in die Queere einmal durchgepflügt, und nach jedesmaligem Pflügen mit mehrern Gängen dur<geeggt wird, immer ſo ſteif bleibt, daß er ohne Brache nur dünnes, mäßiges Korn hervor- bringt, hingegen uach einer Zuten Brache üppigen Weißen und zwey gufe Sommerſaaten giebt. Leichter Boden, den man ſeiner Nätur nach in jedem Wetter pflügen, beſäen und eggen kann, kann, ſeiner Meinung nach, der Brache wohl entbehren, wenn er ſonſt nuv gut behandelt und ein zweckmäßiger Saatwechſel beobachtet wird.
Zu einer guten Brache im engliſchen Sinne wird erfor- dert, daß jede Erdart vor dem Winter 5 Zolk tief depflügk» und im Frühjahr, ſobald das Land nur einigermaßen tro- Een iſt, in die Dueere wieder ungefähr 6 Zoll tief gepflügt wird, bevor man es mit Gerſte beſäet.
Daß die Schottländer in Anſehung der Brache dieſel- ben Gedanfen, wie die Engländer, hegen, erſieht man aus Robexrtſons Beſchreibung*) des Aerbaues um Edinu- burgh. Er ſagt?„Brache ſicht man hier auf einem fiarken
» Lehmboden als nothwendig an; um ihn mürbe zu machen,
vferner auch da, wo das Land“ſtark. mit Unkraut bewach- „ſen, oder ſehr mitgenommen iſt, um mehrere Köxnev-von „ihm zu gewinnen.“ B 4»Auf x) The agriculture of Mid- Lothian by Robertſon p, 86-


