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ſo einrichten, daß er von ſfeitiem Lande den größten Vor- theil hat, und doch dahin ſehen, daß es beſtändig unter Kräften bleibt. Weil nun einige Pflanzen ihrer natürli- <en Beſchaffenheit: nach den Boden binden, andere ihn lo>er und mürbe erhalten, einige ihn ausziehen, andere dagegen. ihn düngen, ſo muß er bey Beſtimmung ſeines Saatwechſels folgende Grundſaäße vor Augen haben:
Der Lanidmann muß niemals zwey Saaten von derſel- ben Art gleic< auf einander folgen laſſen, z. B- Gerſte nach Gerſte, Rocken nach Ro>en; auch muß er nicht mehrere Saaten von einer und derſelben Natur auf einander folgen laſſen, z. E. Gerſte nach Weißen, und darauf Rocken. Im Gegentheil muß er in ſeiner Saakfolge beſtändig mit Fülſenfrüchten und Futterkräutern abwechſeln. Erbſen nämlich, Rüben, Kartoffeln und Kohlrabi verbeſſern das Land eben ſo gut, als Brache und Dünger,
Die Abwechſelung in der Saatfolge mit Hülſenfrüchten und Futterfräutern verbeſſern den Boden auf mancherley Weiſe. Die Futtergewächſe dringen tiefer in die Erde und verlangen ein tieferes Pflügen, da ſie nicht, wie das Korn, ihre Nahrung aus der oberſien Erdlage holen. Sie müſſen öft behackt und gejätet werden, wodurch der Boden mürbe und rein von Unfraut erhalten wird. Die auf dem Lande zurückbleibenden ſaftigen, Blätter„ Stengel und Wurzeln ſind ein wahrer Dünger fürs Land. Außerdem ſind ſie für den Boden dadurch zuträglich, daß ſie mit ihren großen dichten Sproſſen die Erde beſchatten und bedecken, daß ſie durch ihren ſtarken Wuchs das Unfraut unterdrücken, und den Boden beſtändig locker erhalten, da das Korn ihn im
Gegentheil bindet. B 3 Obgleich
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