Fundamental- SiktYX
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M. friffe wenig Landwirthe, die ihre Induſtrie darauf beſchränkten, ſich die Ob- jecte zu verſchaffen, welche ihr unmittelbarer Bedarf erforvert 3 vielmehr haben die meiſten den Zwe im Auge, den Ertrag ſol<er Producte möglichſt zu vervielfältigen, welche der Verſilberung fähig ſind,
Große Strecken Landes laſſen ſich immer mit verhältnißmäßig weit geringern Koſten bewirthſchaften, als einzelne beſchränktere Räume, Man verliert viel Zeit damit, öfters von einer Arbeit zur andern überzugehen, und verſchiedenartige Pro- ductke zu ziehen. Ueberdieß erfordern ſehr vermannichfachte Producte geräumigere Magazine und ihr Abſaß bietet viel Schwierigkeiten dar,
Der Zwe des Landwirths muß daher der ſeyn, nicht ſowohl eine Menge von Objecten zu erzeugen, die, oft nur in ſehr geringen Verhältniſſen, zu ſeinem gewöhnlichen Bedarf gehören, a!s vielmehr, ſich Producte zu verſchaffen, die, mit den geringſten Unfoſten, die größte Geldſumme in ſeine Hände zu liefern verſprechen. Auf dieſe Weiſe wird er in den Stand geſeßt, ſic< nicht nur die Objecte ſei- nes Bedarfs, die ihm etwa noc< mangeln, zu verſchafſen, ſondern auch über ſei- nen reinen Gewinn ſo zu disponiren, als er es ſeinen Wünſchen am angemeſſenſten findet,
CG. 4:9,
Um ſeinen Zwe zu erreichen, muß der Landwirth, dem es noch an hinlänge licher Erfahrung mangelt, durch ſorgfältig angeſtellte vergleichende Verſuche unter den Producten, die für ſeinen Boden geeignet ſind, und einen guten Erntewechſel erlau- ben, diejenigen heraus zu finden ſuchen, welche die reellſten Vortheile gewähren. Von dem einmal mit Bedacht gewählten Wirthſchaftsſyſtem und Fruchtwechſel aber darf er dann nicht mehr abgehen, außer, wenn ſich Veränderungen darin vornehmen laſſen, deren überwiegende Vortheile keinen Einwand erlauben. Die vortheilhafteſten


