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Aller dieſer vortrefflichen Eigenſchaften unge- achtet aber, vergeſſe man nie, daß der Kohl, beſon- ders, wenn er etwa von Negen oder Thau ſeucht ſeyn ſollte, ſehr blähend iſt, und daher im Anfange und bis das Vieh daran gewöhnt iſt, eben ſo wie der Klee und die Luzerne nur mit Vorſicht und ſehr mäßig dargereicht werden darf. Dieſe Vorſicht iſt hier um ſo nöthiger, da die davon entſtandene Blähung weit gefährlicher, als die vom Klee verurſachte werden kann.=- Auch erinnere man ſich immer, daß der
Kohl eine ſehr ſtark ausſaugende Frucht iſt, und
komme ja nicht auf den Gedanken, ihn=- da er des
großen Derbrauches wegen bey uns mehrentheils eine ſehr verkäufliche Waare iſt= zum Verkaufe im Großen bauen zu wollen, wenn man nicht etwa durch einen Überfluß an Wieſen, durch Branntweinbrennerey und damit verbundene Maſtung, oder durch irgend andere Umſtände, in Hinſicht des Düngers hiniänglich ge- de&t iſt. Denn ein großer Kohlbau auf unſern Ge- treidefeldern zu feilem Verkaufe bey Mangel an Dün- ger, müßte unſern AFerbau ganz unfehlbar zu Grunde richten, und wir würden die Freude über das aus dem Kohle, wie aus einem andern Handelsgewächſe gelöſete Geld, ſo groß die Summe auch ſeyn möchte, nicht lange genießen.=- Wird dagegen der Kohl au das. Vieh verfüttert, ſo mag man immerhin ſo viel bauen als man will, weil er dann den Dünger den er ausgeſogen, dem A>er mehrfach wieder zurüc-
giebt. Der rothe Kopfkohl, der beſonders in Holland ſehr häufig gebauet werden ſoll, iſt von dem Weiß-
johlt ws yerſ<iven wanne! u wird figen 5 um ene NEUE dem Felde diente, di fte com


