Teil eines Werkes 
3 (1824)
Entstehung
Seite
1
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Saite

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VIL Kapitel. Von der Cultur der Futtergewächſe.

F- 281.

D:. Hauptzwe> jedes vernünftigen A>erbaues iſt und bleibt zwar(nur ſehr wenige und ſeltene Umſtän» de etwa ausgenommen) immer die möglichſt größte Erzielung des zur menſchlichen Nahrung dienenden Getreides, da wir jedoch außer der Nahrung die uns das Getreide liefert auch Fleiſch genießen, folglich Schlachtviehes bedürfen, und da wir überdieß zur Beſtellung und Vefruchtung unſerer Getreidefelder ſelbſt des landwirthſchaftlichen Haushalts8viehes nothig haben, dieſes aber eben ſo wie wir Menſchen ſeine hinlänglihe und angemeſſene Nahrung fordert, ſo iſt es von ſelbſt klar, daß die Cultur derjenigen Ge« wächſe, die dem Viehe zur Nahrung dienen, und die eben deshalb Futtergewächſe genannt zu werden pflegen, für jeden conſequenten Landwirth eine Sache von größter Wichtigkeit ſey, und daher mit dem Ge» treidebau immer gleichen Schritt halten müſſe.

Grundſ. der Feldk., 3. Th. 2