Teil eines Werkes 
3 (1824)
Entstehung
Seite
492
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dritte Mal die Erde etwas an die Pflanzen angezdögen oder angehäufet werden muß.

Das allmählige Abblatten des Kopfkohl8, welches einige Unfundige der Natur zum Iroße angerathen Haben, iſt hier eben ſo, wie bey den NRunkeln immer zu widerrathen, theils weil man ihn dadurch gerade der tüchtigſten Werkzeuge beraubt, ſich nährende Stoffe aus der Atmoſphäre anzueignen, theils, weil man ihn auf ſolche Weiſe zwingt, ſeine Vegetationskraft auf das Hervorbringen derley neuer Blätter zu ver- geuden, ſo daß alſo ſein Ertrag an Köpfen aus dop- pelter Urſache geſchmälert werden muß.=- Wenn doch ſo manche landwirthſchaftliche Schriftſteller bey derley unreifen Projektmachereyen auch einmal bedächten, daß die gütige Natur, dieſe beſte aller Mütter, Nichts umſonſt geſchaffen habe, und daß z. B. ein ſolch? lächerliches und armſeliges Abblatten der einzelnen Kohlblätter in und an ſich ſelbſt ſchon ein Unding ſey, das höchſtens bey der Wirthſchaſt eines armen Häuslers== und da auch nur im Fall? der Noth== tolerirt zu werden verdient!..,.. Nur im Herb- ſte, wenn man etwa den Kohl über Winter auf dem Felde jtehen ließe, kann man eine allgemeine Ernte der nun nicht mehr nöthigen Kohlblätter anſtellen, und ſie an das Vieh verfüttern ,/ weil ſie ſonſt ohne- dieß größtentheils verfaulen würden.

Die Ernte des Kopfkohls, welche bey den meiſten Arten deſſelben in den Herbſt, und zwar in den September und Oktober zu fallen pfleget, iſt ſehr leicht. Man haEt nämlich die Strünke gleich unter den Köpfen mit einem kleinen Beile ab, und fährt die

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