Teil eines Werkes 
3 (1824)
Entstehung
Seite
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einige der ſchönſten und geſündeſten Köpfe über Win- ter an einem tro&nen Orte mit ihren Wurzelſtrünken in Sand oder andere tro>ne Erde einſchlagen, und ſie dann im Frühlinge im Küchengarten in gehvriger Entfernung in ein gutes Erdreich verſeßen, da denn im Sommer reichlicher Saame erfolgen wird.

Um recht früh verſeßbare Pflanzen zu Haben, wovon der Ertrag des Kohles=- deſſen meiſte Arten immer eine längere Zeit zum Wachſen nöthig haben== zum Theil ganz weſentlich abhänget, iſt es nothig, daß man das Pflanzenbeet möglichſt früh beſtelle. Man thut daher immer wohl, wenn man daſſelbe noch im vorhergehenden Herbſte vollig zubereitet, da- mit man dann, ſo wie der Boden aufthauet, wo möglich ſchon im Februar, den Saamen ohne weiteres Umgraben ausſäen und einharken könne,== Um vor den Erdflöhen, dieſen ſo gefährlichen Feinden der jungen Kohlpflänzchen, ſicher zu ſeyn, kann man vorſicht8weiſe den Saamen, nach dem Veyſpiele der Engländer, in Vermiſchung mit Ofenruß ausſäen, ob man gleich bey recht früher Ausſaat wohl ſchwer" lich von Inſekten etwas zu beſorgen haben wird.=- Gegen die Nachtfröſte und den Reif ſichert man die zarten Pflänzchen dadurch, daß man ſie des Nachts mit einer Strohmatte, oder Strohde>e bede&et,= Daß ein ſolches Pflanzenbeet immer mäßig feucht er halten werden muß, dieß weiß wohl jede geſchäftige Hausfrau, die ſich ihre Kohlpflanzen für den Küchen- garten zu erziehen pfleget.= Die erwähnte Vorbereitung des Pflanzenbeetes beſteht darin, daß man daſſelbe im Herbſie, etwa Ende Oktobers, zu einer recht vollen

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