Teil eines Werkes 
3 (1824)
Entstehung
Seite
488
Einzelbild herunterladen

<--7 4 80 amar

Das Land, welches mit Nuten Kopffohl tragen foll, muß immer im vorhergehenden Herbſte ſo tief als möglich geſtürzt, und in rauhen Furchen den heil- ſamen Ginwirkungen der Atmoſphäre überlaſſen wer» den. Während des Winters=- wenn es die Lage des Feldes zuläßt=- wird bey ſtarkem Froſte der Miſt aufgefahren, und ſogleich gebreitet.*) Im Frühlinge, ſobald man zu dem Boden kann, wird der Dünger mit einer ſeichten Furche untergepflüget. In zwey bis drey Wochen wird abermals geackert, welches aber ſchon etwas tieſer zu geſchehen hat; dann wird geeg- get/ mit einer ſchweren Walze gewalzet, oder mit einer ſtark beſchwerten Buſchegge geſchleiſet, und wie- der geegget- um ſo den Boden möglichſt zu zerfrü- meln. Einige Zeit darauf, im Lauſe des Maymo- naths, ſo bald die in Gartenbeeten herangezogenen Pflanzen verſeßbar ſind, wird abermahls, und zwar wieder etwas tiefer als das vorige Mal gepflüget, darauf geegget, mit einer leichtern Walze oder Buſch- egge planirt, und die Pflanzen in gehörigen Diſtanzen ausgeſeßt.

Über die Entfernung, in welcher die Kohlpflat- zen auf dem Aer ausßeinander ſtehen ſollen, kann unmöglich eine allgemein gültige Vorſchrift, gleich einem andern Leiſten, gegeben werden, weil dieß jederzeit

x) Einige beſonders eifrige Wirthe man<er Gegenden, pflegen dem Kohla>er, außer dem aufgefahrnen Dünger, auc< no<h einen Pfer< zu geben 3 welches= wo man es thun Lann uvd will= dem Kohle allerdings ſehr wohl bekommt, da dieſer nicht leicht zu viel Miſt erhalten kann,

| 365

jiſi dur)| ſimmer woh! imm [7] weit| Jagt Feine! wu pm Jahrt die F |hie Diſan [by manche von 3, 4 nöthig ſept Jaehörig be ider Größe [ſehen md;

Fit. bayer eb Ei wehe |. Y Jalſo 192 4000, 1 [Planzen 11200[] von ſelyſ werden,|

Wgegatt

Um enn fey faſt des kit feind

|