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Peit, um für den Winter haltbar und dauerhaft zu ſeyn.= In Neubrüchen, wenn der Naſen noch im Herbſte umgeriſſen worden, und den Winter über gut verweſet iſt, geräth er== wenn der Boden ſonſt nicht untauglich iſt= in jeder Hinſicht ganz vortrefflich. Dünger erfordert der Kohl in großer Menge, wenn er ſowohl ſelbſt einen reichlichen Ertrag abwer- fen, als auch den A>er nicht in ausgeſaugtem Zus- ſtande zurüFlaſſen ſoll.-- Unter dieſer Vorausſeßung aber, und wenn er-- wie ebenfalls vorausgeſeßt wer- den muß=- während der Vegetation gehörig bearbei- tet wird, iſt er auch eine ganz vorzügliche Vorfrucht für alle Getreidearten, inſonderheit für die Haupt» frucht unſers ganzen AFerbaues, den Winterweißen- wie dieß die Praxis der Engländer hinlänglich er- weiſet, die nach Kohl in der Negel immer Weigen bauen.= Mit Wintergerſte ſah ich einſt ſelbſt ein nach Kohl beſtelltes Feld, das ſeiner unbeſchreiblichen Schönheit und grenzenloſen Üppigkeit wegen, jett noch gleichſam vor meinen Augen ſchwebet.= Nach ein- ſtimmiger Erfahrung aller AFXerbauer geräth auch nach dem Kohle die Sommergerſte ganz unübertrefflich, und iſt beſonders in dem Falle zu empfehlen, wenn etwa die Kohlernte, widrigen Wetters oder anderer Umſtände halber, er| ſehr ſpät im Jahre vorgenom- men werden könnte, ſo daß man es nicht mehr rath- ſam fände, Wintergetreide folgen zu laſſen. Man hat dabey den Vortheil, daß man den Kohl, wenn er anders vor Beſchädigung ſicher iſt, den ganzen Win- ter über auf dem Felde ſtehen laſſen, und von da gerade nach Bedürfnis hohlen, und verfüttern kann.


