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ſchähe, in welchem Zuſtande ſie ſich leicht erhiget und faulet-. Thaer räth daher, das, was man davon nicht noch vor Neujahr verbraucht, an einem luftigen tro>nen Orte, als in Schoppen oder Scheuern mit etwas Stroh aufzuſchichten, wobey man ſich wegen Eindringen des Froſtes nicht zu ſorgen braucht,
Sie iſt allem Viehe, beſonder3 aber dem Nind- viehe und den Schaafen ſo angenehm als gedeihlich, und wirkt nicht nur bey Melkkühen und bey Säu- geſchaafen ſehr vortheilhaft auf Quantität und Quali- tät der Milch, ſondern äußert auch beym Maſtviehe auf Fleiſch» und Fettanſaß ganz unfehlbare Wirkung.
Als menſchliche Nahrung iſt ſie eben ſo wie die gewöhnliche Kohlrübe zu verwenden. Nur iſt ſie noch von weit beſſerem und feinerem Geſchma>e. Auch iſt ſie nach dem Zeugniſſe Thaer's äußerſt nahrhaft, und daher vorzugsweiſe hart arbeitenden Menſchen- klaſſen zum Genuße zu empfehlen,
Ganz neuerlich fand ein denkender Landwirth„*) daß ſie ihrer vielen äußerſt öhlhaltigen Saamen hal- ber, auch als Öhlpflanze gebauet zu werden verdient; wovon unten bey den Handelsgewächſen das Nöothige erwähnet werden ſoll.
9. 367. Kopffkohl.
Der Kohl, wovon hier die Rede iſt,(Brassica oleracea capitata; ungr. PFejes Käposzta: franz.
*) Schwerz'ſ.. deſſen belg. Landwirthſ<aft- 31*


