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Aer.=- Will man e38, ſo kann man die Ruta-Baga ſowohl, als die gemeine Kohlrübe, auch als zwepte Frucht benugen, indem man ſie in die umgebrochene Getreideſioppel ausſeßet. Nur muß man ſich in dieſem Falle mit dem Heranziehen ſeiner Pflanzen genau hier- nach zu richten wiſſen, damit dieſe zu ſolcher Zeit weder zu jung noch zu alt zum Verſeßen ſeyen.== Wird der Saame ſogleich auf das Feld geſäet, ſo können bep der breitwürfigen Ausſaat etwa 2 bis 3, und bey der Neihenſaat etwa 1 bis 2 J;, Saamens pr. Joch erforderlich ſeyn.=- DiFſon rechnet 2 Fh auf den Acre, welches nach unſerm Maaße und Ge- wichte circa 1 3/4 Iz pr. Joch beträgt.
Während der Vegetation muß dieſe Frucht entwe- der mittelſt Handarbeit oder Zugkraft fleißig beha>et werden, wobey jedoch zu bemerken, daß ſie eben ſo wie die gemeine Kohlrübe, nicht zu ſehr behäufet werden darf.
Der Ertrag dieſer Futterwurzel iſt bedeutend.== Nach DiFſon fand man in England bey einem Verſuche mit.;verpflanzten Ruta- Baga*?3, daß ſie ſelbſt nach Ausgange des Winters, nachdem ſie den Jroſt in der Grde ausgeſtanden hatten, ohne Kraut oder Schwänze dazu zu rechnen, rein 32 Tons pr. Acre Ertrag gaben.*)=- Und Thaer erzählt uns, daß er auf noch nicht in volle Kraft geſeßztem Boden 10 Wiſpel gehäuftes Maaß, oder wenigſtens 24000 Fh, ohne Kraut, vom Morgen erhalten habe,**)
*) 6 Di>ſon's prakt, A>erbau. x) ſ. Thaer's Grundſ« der rat, Landw. Erundſ, der Feldk. 3, Th«. 31


