Teil eines Werkes 
3 (1824)
Entstehung
Seite
480
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endlich ganz neuerlich durch die- klaſſiſchen Schriften de3 würdigen Thaer's allgemeiner bekannt und ver- breitet wurde.:

Sie nimmt beynahe mit jedem Boden vorlieb, der nur nicht allzuvielen Thon enthält, und nicht all- zuſehr von Näſſe leidet. Thaer machte die Erfah- rung. daß ſie ſelbſt in ziemlich looſem und tro>nem Sandboden recht gut fortkommt, und dennoch reich» lichen Ertrag liefert; doch ſcheint ſie einen etwas bin- dendern und etwas feuchtern Boden zu lieben ,/ und daher auf ſandigem Lehmboden, oder auch auf eigent- lichem Lehmboden lo>erer Art, bey mäßig- feuchter Lage, ganz auf ihrem natürlichen Standorte zu ſeyn.

Die Vorbereitung des Bodens zu dieſer Futter» pflanze beſteht in wiederhohltem Pflügen und Eggen, und in tüchtigem Düngen mit gutem altem wohl ver» rottetem Miſie. Leßkteres iſt jedoch nur da vorzüglich nothwendig, wo der Aer ſchon entfräſtet iſt, und ohnehin ſchon einer Düngung nothig haben würde.

In Betreff der Beſtellung kann man ſie entweder wie die Nüben gleich auf den zuvor wohl zubereite- ten Ader ſäen, welches nach Thaer etwa vom hal- ken May bis Ende Juny vorgenommen werden kann,

noch Di>&ſon aber ſchon zwiſchen"dem 10-ten April

und 10-ten May geſchehen ſoll;*) oder man ſäet den Saamen auf gut vorgerichteten Pflanzenbeeten in dem Hausgarten, und verſeßt dann die Pflanzen- wenn es an der Zeit iſt, in gehörigen Diſtanzen auf den

x) Thaer widerräth jedoch eine ſolche frühere Ausſaat, weil dieſe Pflanze leiht in Saamen ſchicßt- Ader.

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