Volümes wegen, ein bloßes nicht genug zu vertilgen» des Unkraut, deſto ſchägbarer aber iſt es auf un- fruchtbarem dürrem Sandlande, allwo es allem Viehe eine treffliche Weide gewährt.= Vorzüglich dienlich iſt es auch in Verbindung mit Queen und andern Sandgräſern, den Flugſand zu binden, befunden
wordei1. S- 1099-
Wohlriechendes Roßgras.
Das wohlriehende Noßgras(Holcus odoratus; ungr. Szagos: Czirok; franz. Houque odorante; engl. Sweet-Scented Soft-grass) von Ei» nigen auch nördliches Roßgras(Uolcus borealis) ge nannt, hat eine kriechende, wuchernde, hellbräunliche, perennirende Wurzel; mehrere aufrechte, runde, glatte, geſtreifte, 1 bis 2 Fuß hohe, mit Blattſcheiden ganz umgebene, mattgrüne Halme; glatte, am Nücen et- was ſcharfe, geſtreiſte, flache, dunkelgrüne, ins Graue übergehende, glänzende Blätter; eine längliche, faſt einſeitige, aufrechte, während der Blüthe ausges- ſperrte, ſonſt zuſammengezogene, 2 bis 4 Zoll lange Niſpe 3 eyſörmige, bauchige, abgeſtumpfte, etwas zuſammengedrücte, glänzende, lichtbräunliche, oder röthlich- grüne Ährchen 3; und eyrunden, zuſammen- gedrückten, in den Spelzen dicht eingeſchloſſenen, braunen Saamen.
EG3 wächſt gerne an feuchten Orten, und hat im getro>neten Zuſtande einen überaus angenehmen, lange anhaltenden Geruch, und. iſt daher, da es zugleich durch ſeine maſtigen und vielen Blätter
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