Teil eines Werkes 
3 (1824)
Entstehung
Seite
23
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daher mit vielem Vortheile, nebſt andern Gräſern, zur Binduug des Flugſandes gebraucht werden.=- Auf abgewäſſerten Torfbrüchen ſoll es auch ſehr gut gedeihen.

Als Mähegras hat e8 wohl wenig, oder gar nichts)|Empfehlungswerthes, da es erſt ſpät empor- wächſt, und folglich zur Zeit der Heuernte nur ſehr wenig vor die Senſe liefern würde; als Weidegras iſt es jedoch keineswegs8 zu verachten, und giebt be- ſonders eine ſehr üppige und reichliche ſpäte Herbſt- weide für das Schaafvieh.

9. 198. Weiches Roßgras.

Das weiche oder kriechende NRoßgras (Holeus mollis; ungr. Puha Czirok; franz. Houqne molle, Houque rampante; engl. Creeping Sofſt- grass) hat eine ſehr kriechende, mit feinen Faſern ver- ſehene, queFenartig wuchernde! Wurzel, aus der es überall einzelne Halme hervortreibt; die Halme und Blätter deſſelben ſind etwas kleiner und etwas hell- grüner von Farbe, auch weniger gepudert ausſehend, wie beym vorigen; die Riſve iſt ebenfalls kleiner, we» nigſtens ſchmäler, mehr zuſammengezogen, und weni- ger zeräſtelt, die Blüthe aber etwas größer und weniger röthlich, wie beym vorhergehenden; und der länglicht- eyrunde, zuſammengedrü>te, bräunliche Saame iſt von den Spelzen fet eingeſchloſſen.

Auf guten) fruchtbaren Wieſen iſt dieß Gras, ſeiner wuchernden Wurzeln, und ſeines geringfügigen