Teil eines Werkes 
3 (1824)
Entstehung
Seite
15
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und verdi>te, dann aufrechte, glatte, geſtreiſte, be- blätterte, dunkelgrüne, gewöhnlich 1 1/2 bis 5 Fuß, unter günſtigen Umſtänden aber wohl auch bis 6 Fuß hohe, durch braune Knoten getheilte Halmez viele breite und lange, geſtreiſte, lang zugeſpitßzte, flache, glatte, oder doch nur wenig ſcharfe, dunkelgrüne Blätter 5 eine einſeitige, äſtige, nicht ſehr ausgeſperrte, oft eine Spanne lange und noch längere, aufrechte, nur oben ewas; überhängende Niſpe; längliche, faſt walzenförmige», zugeſpißte, faſt grannenloſe, röthlich- und weißlich» grüne, etwas zuſammengedrücte Ähr- <en; und ſehr häufige, länglicht-eyförmige, auf einer Geite gewölbte, auf der andern-:ausgehöhlte, oder breitgefurchte rothbraune Saamen.

Sein Lieblingsſtandpunkt iſt ein mäßig feuchter, fetter, fruchtbarer Lehmboden. Indeſſen kommt er auch auf tro&nem Boden fort, wenn es demſelben nur an Nahrungskraft nicht: mangelt, und wenn er nur nicht gar zu looſe und zu ſandig iſt.

Er iſt ſehr frühzeitig mähbar, und wächſt nach dem jedesmaligen Abmähen ſchnell wieder nach 3 er iſt dem Viehe== beſonders dem Nindviehe= ſowohl grün als getro>net ſehr angenehm und gedeihlich; er giebt ſeiner häufigen Blätter wegen ſehr viel vor die Senſe, und liefert eine dreymalige reiche Ernte eines äußerſt nahrhaften kräftigen und geſunden Heues; ſo daß er nächſt dem Alopekurus, eines der beſten und ſchäßbarſten aller Mähegräſer iſt. Doch hat er den kleinen Nachtheil;- daß auf Wieſengründen, wo er zu ſehr vorwaltet, bey anhaltendem Regenwetter ſich das