Teil eines Werkes 
3 (1824)
Entstehung
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wettig oder gar kein Intereſſe haben. I< begnüge mich daher bloß diejenigen anzuführen, deren Kennt- niß heut zu Tage jedem Landwirthe nothig iſt, und verweiſe in Hinſicht der übrigen auf die berühmten botaniſchen Werke, die über dieſen Gegenſtand ge- ſchrieben worden, unter denen ich vor allen Host's klaſſiſches Werk: Icones et deseriptiones grami- num austriacorum, mit Necht empfehlen zu können glaube.

Q-1185: Wieſenfuc<hsſ<wanz.

Der Wieſenfuchsſc<hwanz(Aldpecurus Pratensis; ungr. Mezei ecset-päzsit; ſranz. Vulpin des pr&s, Queue de renard des pr&s; engl. Meadows fox-tail-grass) iſt vorzüglich durch ſeine weichhaa- rige, zottige, grünlich- graue, oder grünlich» ſilber- farbe, eyförmig- cylindriſche Ähre oder Kolbe kennt- lich, welche einige Ühnlichkeit mit einem rauhen Thier- ſchwanze hat, daher auch die Benennung Fuchsſchwanz (Alopecurus) entſtanden iſt.

Die Wurzel dieſes Graſes iſt zaſerig, au8dauernd, in einem Büſchel beyſammen ſtehend, und von brau- ner, bisweilen etwas ins Weiße übergehender Farbez die Halme ſind von 1 bis 3 Fuß und darüer hoch, unten etwas gebogen, übrigens aufrecht, glatt, mit mehreren Knoten verſehen, und faſt durchaus mit Blattſcheiden bede>t; die Wurzelblätter erreichen etwa den dritten Theil, oder wohl auch die Hälfte der Halmlänge; die Halmblätter ſind kurz, hochgrün,